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SPD schickt Ralf Tebling ins Rennen

Bürgermeisterwahl Premnitz SPD schickt Ralf Tebling ins Rennen

Im nächsten Frühjahr muss in Premnitz ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister gewählt werden, weil die zweite Amtszeit von Roy Wallenta (parteilos) sich dann ihrem Ende zuneigt. Als erste Partei hat sich jetzt die SPD auf einen Kandidaten festgelegt. Sie will im April 2016 den Mögeliner Ortsvorsteher Ralf Tebling ins Rennen schicken.

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Ralf Tebling (links) beim SPD-Sommerfest in Mögelin mit Martin Gorholt und Frank-Walter Steinmeier (rechts).

Quelle: privat

Premnitz. Erstmals haben die SPD-Mitglieder des Westhavellandes am Montagabend ein Sommerfest gefeiert und bewusst Mögelin dafür ausgewählt. Die Sozialdemokraten wollten die Gelegenheit nutzen, um den Mögeliner Ortsvorsteher Ralf Tebling als ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Premnitz vorzustellen. Weil 2016 die Amtszeit von Roy Wallenta (parteilos) endet, muss ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Die Stadt hat den 16. April als Termin vorgeschlagen, dieser muss aber noch vom Landrat bestätigt werden.

Amtsinhaber Roy Wallenta tritt nicht wieder an

Die SPD ist die erste Partei, die einen Kandidaten für diesen Urnengang benennt. Amtsinhaber Roy Wallenta, der im Dezember 64 Jahre wird, hat gesagt, dass er nicht wieder kandidieren wird. Allerdings hat das Land vor kurzem die Altersgrenzen für hauptamtliche Bürgermeister und Landräte aufgehoben. Es gilt als sicher, dass die CDU einen Bewerber ins Rennen schicken wird. Öffentliche Bekenntnisse von Parteien oder Einzelkandidaten gibt es bislang aber nicht.

Wahltermin kann der 16. April 2016 sein

Den Wahltermin für den nächsten hauptamtlichen Premnitzer Bürgermeister legt der Landrat fest.

Die Stadt Premnitz darf dafür einen Vorschlag machen. Im letzten Hauptausschuss ist entschieden worden, den 10. April 2016 vorzuschlagen. Eine mögliche Stichwahl wäre demnach am 24. April 2016.

Als erster Premnitzer Bürgermeister nach der Wende war 1990 Joachim Aurich (CDU) als Kandidat der Listenvereinigung CDU/Kulturbund gewählt worden.

Im Jahr 2000 wurde Roy Wallenta (parteilos) auch als Kandidat der Listenvereinigung CDU/Kulturbund zum Bürgermeister gewählt. 2008 gelang ihm seine Wiederwahl. 2016 will er nicht wieder kandidieren.

Die Gelegenheit für die SPD war am Montag günstig, weil Bundesaußenminister und Parteigenosse Frank-Walter Steinmeier auf der Festveranstaltung „100 Jahre Industriestandort“ in Premnitz weilte und anschließend zum SPD-Sommerfest kam. Ralf Tebling (53 Jahre) war von 1998 bis 2002 Gemeindeverterter in Mögelin. Dann wurde er als Ortsvorsteher und auch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (SVV) Premnitz gewählt. Seit 2012 ist er Vorsitzender der SVV. Viele Jahre lang kandidierte Ralf Tebling als Parteiloser auf den Listen der SPD. Etwa zeitgleich mit Gründung des neuen SPD-Ortsverbandes Premnitz-Milower Land in diesem Frühjahr trat er nun in die Partei ein.

Gutes Zusammenwirken aller Beteiligten war das Motiv, zu kandidieren

„Die Stadt Premnitz hat sich gut entwickelt“, sagt Ralf Tebling. Das sei dem Bürgermeister, der Verwaltung, den Fraktionen der SVV, den Vereinen und Bürgern der Stadt zu verdanken. Dieses gute Zusammenwirken aller Beteiligten, erklärt er, das auch als „Premnitzer Weg“ bezeichnet werde, habe ihn motiviert, sich um das Bürgermeisteramt zu bewerben. Die Sozialdemokraten hätten vor Jahren die Initiative ergriffen, in Premnitz ein Begrüßungsgeld für neugeborene Kinder zu zahlen, erinnerte er. Sie hätten auch vor längerer Zeit schon Kontakte mit den Havelland-Kliniken geknüpft, um eine tragfähige Lösung für das Gesundheitszentrum zu finden.

Nach seinen künftigen Schwerpunkten befragt, teilte Ralf Tebling mit, wenn der Besitzer des verfallenden Kinderstadt-Geländes nicht investiere, sei es Aufgabe des Bürgermeisters, Verhandlungen zur Rückübertragung des Grundstücks an die Stadt aufzunehmen. Premnitz brauche außerdem dringend die schon lange geforderte Ortsumgehung, betont er, damit der Verkehr künftig um die Stadt herum geführt werde. Und nach dem Ende der Buga sei den Außenbereichen der Stadt und den Ortsteilen wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Über seinen Wahlkampf hat Ralf Tebling noch keine Aussagen gemacht. Auf der nächsten Sitzung des Ortsvereins sollen dafür die Weichen gestellt werden.

Von Bernd Geske

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