Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Saisonauftakt auf dem Rideplatz
Lokales Havelland Saisonauftakt auf dem Rideplatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:14 16.03.2018
Florian Selbig  (r.) von der Firma SEKOM und André Neidt besprechen die Maßnahmen für den geplanten Frühjahrsputz. Quelle: Christin Schmidt
Anzeige
Rathenow

Allmählich steigen die Temperaturen, es geht auf den Frühling zu. Höchste Zeit also, den Rideplatz am Körgraben zu beleben. Mit einem gemeinsamen Frühjahrsputz soll das Gelände am 7. April ab 14 Uhr fit für die bevorstehende Saison gemacht werden.

André Neidt und Martin Skowronek von der Kreissportjugend Havelland sowie Stadtplaner Jens Hubald rufen alle Bürger auf, sich zu beteiligen.

Im letzten Jahr folgten 45 Menschen dem Aufruf zum Frühjahrsputz. André Neidt hofft, dass in diesem Jahr noch mehr werden. Denn zu tun gibt es genug. Zum Beispiel soll die Feuerstelle verlegt werden und „Chillecke“ entstehen. „Die jetzige Feuerstelle wird später in einen Grill mit Ofen umfunktioniert, erklärt Jens Hubald.

Fleißige Helfer werden auch gebraucht, um Astwerk und Baumschnittreste zusammentragen, die nach getaner Arbeit ab 18 Uhr das Osterfeuer zum Lodern bringen sollen. „Wir würden diesen Anlass gern nutzen, um das Rathenower Osterfeuer wieder zu beleben“, sagt André Neidt.

Rathenow soll gemeinsam mit anpacken

Außerdem soll der Pumptrack für die Rollsportler aufgewertet und ein Fußballfeld errichtet werden. Dafür sponsert die Bürgelschule zwei Tore. Der Boden im Bereich der Outdoorfitnessgeräte muss begradigt werden, anschließend soll hier Rasen gesät werden.

Es werden also viele Helfer gebraucht, die am besten auch Arbeitshandschuhe mitbringen. Werkzeug wird ebenfalls gebraucht, betont André Neidt. Allerdings müsste alle Geräte ohne Stromanschluss funktionieren.“Wir haben noch immer keinen Stromanschluss“, ärgert sich André Neidt. Damit gibt es auch bislang keine Beleuchtung auf dem Platz.

Für den Frühjahrsputz auch noch Materialien gebraucht, zum Beispiel zehn Kilogram Rasensamen, Beton, Kies und anderes mehr.

Wer etwas sponsern möchte, meldet sich bei Jens Hubald: 03385/596553. Das hat auch Florian Selbig von der Firma SEKOM getan. Er wird für den Arbeitseinsatz Rindenmulch, Sand, Folie und einen Radlader stellen.

75 000 Euro wird der erster Teil des Skateparks kosten

Der Rideplatz soll sich Stück für Stück weiter entwickeln. Zu den langfristigen Zielen gehört unter anderem ein 30 mal 40 Meter großer Skatepark, der in fünf Bauabschnitten umgesetzt wird.

Bevor es mit dem ersten Abschnitt losgehen kann, muss zunächst noch ein Artenschutzgutachten erarbeitet werden. Ein Schallgutachten liegt bereits vor. Beide sind für den Bauantrag nötig, der im Sommer gestellt werden soll, so Jens Hubald.

Er hofft, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können. Insgesamt 75 000 Euro sind allein für den ersten Abschnitt eingeplant. Einen Antrag auf Fördermittel aus dem Goldenen Plan Havelland des Landesmittel ist bereits gestellt. Dazu kommen Fördermittel der Stiftung „Lebendige Stadt“ und des Deutsch Olympischen Sportbundes sowie Mittel aus dem Jugendfördertopf der Stadt.

„Mehr Vorhaben können wir mit unseren begrenzten finanziellen Mitteln derzeit nicht stemmen – es sei denn, wir finden noch Sponsoren“, sagt Jens Hubald. Die könnten zum Beispiel den Fundamentbau der Skateanlage unterstützen. „Das würde uns einiges an Geld und Kraft sparen“, so Hubald.

Von Christin Schmidt

Bereits zum 29. Mal absolvieren die Sportler die zehn Kilometer von der Stadthalle in Falkensee (Havelland) bis zum Spandauer Rathaus. Seit 19 Jahren wird die sportliche Großveranstaltung von Klaus Scholz organisiert, der selbst ein ausgewiesener Laufmuffel ist.

16.03.2018

Die auf drei Jahre kalkulierte Neuerschließung der alten Viskosefläche im Industriepark Premnitz dauert drei Monate länger. Ursprünglich sollte Ende Dezember Schluss sein, jetzt geht es noch bis zum 31. März weiter. Lange Zeit war nicht geklärt, wohin größere Mengen Sondermüll gebracht werden sollen.

16.03.2018

Zwar ist es bis zur Badesaison noch Zeit, aber schon jetzt macht sich die Stadt Ketzin Gedanken, wie man der zunehmenden Verkrautung der Havel entgegenwirken kann. Die im Volksmund nur „Wasserpest“ genannte grüne Plage ist Thema eines Gespräches mehrerer Kommunen Ende März im Landesumweltamt. Krautboote einzusetzen, reicht aus Sicht der Ketziner nicht.

16.03.2018
Anzeige