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Havelland Sammeln für neue Brunnenfiguren
Lokales Havelland Sammeln für neue Brunnenfiguren
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06:20 24.03.2016
In dieser Montage sind Fotos von den Keramikfiguren zu sehen. Derzeit ist der Wustermarker Märchenbrunnen aber figurlos. Quelle: Montage: Privat
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Wustermark

Von seiner ursprünglichen Schönheit hat der Wustermarker Märchenbrunnen an der Kreuzung Hoppenrader Allee/Ecke Brandenburger Straße einiges verloren. Vor allem deshalb, weil die Keramik-Tierfiguren auf den acht Brunnenecken in der Vergangenheit wiederholt beschädigt oder komplett abgeschlagen wurden. Ein Ärgernis nicht nur für die Wustermarker Bürger, sondern auch für den Brieselanger Künstler Guido von Martens, der Ende der 1990er-Jahre die Figuren schuf. Zwischenzeitlich hatte von Martens sogar komplett neue Reliefplatten mit ähnlichen Tiermotiven aus Keramik gespendet, um weniger Angriffsfläche für Vandalismus zu bieten. Doch auch diese Kunstwerke mussten letztlich beschädigt entfernt werden.

Damit wollen sich die Gemeindeverwaltung und Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) nicht zufrieden geben. Sie starteten einen Spendenaufruf. „Zur Identität des Gemeindebildes im Bereich der Neuen Siedlung Wustermark trägt der Märchenbrunnen erheblich bei. Deshalb sollten wir alles versuchen, um die Figuren erneuern zu können, denn der figurlose Brunnen bietet seither einen relativ kahlen, traurigen Anblick“, so Schreiber. Er habe Guido von Martens dafür gewinnen können, die ursprünglichen Tierfiguren noch einmal – diesmal als Vorlage für einen Bronzeguss – zu gestalten. „Der Künstler würde sogar auf einen großen Teil des Honorars verzichten, um den Bronzeguss erschwinglich zu machen. Trotzdem liegen die Gesamtkosten bei 16 000 Euro.“

Die Gemeinde Wustermark benötigt daher auch Spenden, um das Projekt realisieren zu können. Bisher sind 85 Euro eingegangen, sagte Vize-Bürgermeisterin Petra Guhr. Wer für die Wiederherstellung der acht Tierfiguren des Märchenbrunnens in Bronze einen Beitrag leisten möchten, kann unter dem Verwendungszeck „Spende Brunnenfiguren“ bis 31. Juli 2016 auf das Konto der Gemeinde Wustermark einzahlen. „Je nachdem, wie viele Spenden zusammen kommen, wäre auch eine Erneuerung der Bänke und Papierkörbe rund um den Platz zu realisieren.

Unabhängig davon will die Gemeinde perspektivisch den gesamten Brunnenplatz aufwerten. Erste Ideen dazu liegen bereits vor. Der Zeitpunkt der Umsetzung allerdings ist noch offen. „Wir möchten dabei, wenn möglich, mit dem Investor des in unmittelbarer Nachbarschaft geplanten Seniorenpflegezentrums zusammenarbeiten, wenn es um die Planung der Außenanlagen geht“, sagt Petra Guhr. Die Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH, einer Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe, will Ecke Amselweg/Meisenweg, einen Gebäudekomplex mit 79 Plätzen errichten. Allerdings wird das auf keinen Fall vor 2017 erfolgen, weil ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden soll, so Unternehmenssprecherin Silke Monte.

Von Jens Wegener

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