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Sanierung: Weinberg-Turnhalle voll im Plan

Rathenow Sanierung: Weinberg-Turnhalle voll im Plan

Die Sanierung der Weinberg-Turnhalle läuft wie am Schnürchen. Die Halle ist dicht, jetzt kann im neuen Jahr unabhängig vom Wetter der Innenausbau vonstatten gehen. Im Frühjahr soll die generalüberholte Halle fertig werden.

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Bauleiter Elmar Rübe in der Weinberg-Turnhalle. Der Schwingboden liegt schon, die Fenster sind installiert. In den kommenden Wochen werden die Prallwände angebracht und die Geräte  

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Das war eine Punktlandung. Kurz vor Weihnachten wurde in der Weinberg-Turnhalle der Fußboden gelegt. „Das wollten wir unbedingt hinbekommen“, sagt Bauleiter Elmar Rübe, der die Arbeiten zur Sanierung der alten Turnhalle koordiniert. Denn nun, in den arbeitsfreien Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr, hat der Estrich Zeit, ungestört zu trocknen und auszuhärten. „War ganz schön knapp am Ende“, sagt Rübe. „Aber es hat gepasst.“

Auch andere Zielsetzungen konnten bei der Generalsanierung der Halle eingehalten werden. Die Aluminium-Glas-Fassade etwa, die den neu gebauten Umkleide- und Sozialtrakt zur Nordseite abschließt, konnte noch vor dem ersten wirklichen Wintereinbruch installiert werden. Damit ist die Halle dicht. „Im neuen Jahr können wir uns unabhängig vom Wetter dem Innenausbau widmen“, sagt der Bauleiter. Mit unvorhergesehenen witterungsbedingten Verzögerungen sei jedenfalls nicht mehr zu rechnen.

Das sah im Sommer noch ganz anders aus. Die sturzbachartigen Niederschläge Ende Juli hatten den Untergrund, auf dem der Sanitärtrakt errichtet werden sollte, derart aufgeweicht, dass die Arbeiten tagelang eingestellt werden mussten. Doch der Rückstand im Zeitplan konnte wieder wettgemacht werden. „Läuft es weiter so gut, werden wir die Arbeiten im Frühjahr beenden“, sagt Elmar Rübe. Damit werde man das ursprünglich festgelegte Ziel, die Halle bis zu den Sommerferien fertigzustellen, in jedem Fall erreichen.

Jetzt schon kann man erkennen, dass die Schüler künftig in einer vollkommen modernisierten Halle Sport treiben werden. Der Schwingboden aus Holz ist bereits in der Halle installiert und muss nur noch mit einem Kunststoffbelag überzogen werden. Die neuen, ballsicheren Fenster sind ebenfalls an Ort und Stelle, die voluminöse Be- und Entlüftungsanlage ist angeschlossen, die modernen, feuersicheren Türen hängen in den Angeln.

Die größte Veränderung betrifft indes den Umkleide- und Sanitärbereich. Der wurde ganz neu errichtet. Vorbei die Zeiten, als die Schüler sich über verwinkelte Stufen zu den gammeligen Duschen vorkämpfen mussten. Jetzt ist alles hell, modern, großzügig und behindertengerecht.

Auf der Rückseite der Halle wurde ein Anbau errichtet, in dem Platz ist für den  Umkleide- und Sanitärbereich

Auf der Rückseite der Halle wurde ein Anbau errichtet, in dem Platz ist für den Umkleide- und Sanitärbereich.  

Quelle: Kniebeler, Markus

Nach der Feiertagspause werden Trockenbauer, Fliesenleger und Anstreicher das Kommando in der Halle übernehmen. Auch die Hallenausstattung wird dann angeliefert und installiert: Basketballkörbe, Kletterwände, Tore, Netzpfosten und was sonst noch alles zu einer modernen Sporthalle gehört. Was nicht aktuell gebraucht wird, kann im neuen Geräteraum verstaut werden.

Übrigens wurde der neue Sanitär- und Gerätetrakt so an die alte Halle gesetzt, dass an ihn eine weitere Halle angeschlossen werden könnte. Wegen finanzieller Engpässe wurden die Pläne zum Bau einer zweiten Halle vor Jahren von der Stadt zu den Akten gelegt. Sollte aber irgendwann wieder Geld vorhanden sein, könnte die neue Halle passgenau mit dem Sanitärtrakt verbunden werden.

Von Markus Kniebeler

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