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Sankt Georg wird neu belebt

Rathenow: Umbau kostete 50.000 Euro Sankt Georg wird neu belebt

Die katholische Kirchengemeinde St. Georg in der Friesacker Straße hatte am Sonntag zu einem festlichen Programm mit Gottesdienst geladen. Der Anlass war die Neugestaltung und die Einweihung des Altarraums in der Kirche St. Georg. Zelebriert wurde am Wochenende die Altarweihe von Weihbischof Matthias Heinrich im Rahmen der Eucharistiefeier.

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Die Altarweihe wurde von Weihbischof Matthias Heinrich zelebriert.

Quelle: N. Stein

Rathenow. „Kirchen sind Treffpunkte auf Pilgerwegen“, sagte der Weihbischof zu den Besuchern des Gottes-dienstes „und ihre Altäre Tische, um die wir uns versammeln“. Später bedeckte er den neuen Altartisch der St. Georg-Kirche mit einem schlichten weißen Tuch, auf dem eine Blume gestellt wurde.

Der Kirchchor sang dem Anlass gebührend festliche Lieder. Zur Altarweihe begrüßen konnte der Pfarrer der Gemeinde St. Georg, Bernhardt Scholtz, seinen Amtsbruder der evangelischen Kirchengemeinde Rathenow, Burkhard Buchholz, und den Bürgermeister der Stadt, Ronald Seeger (CDU). Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Gemeinde mit ihren Gästen im Kirchgarten, wo mit Sekt auf den neuen Altar angestoßen wurde. Es gab etwas zu essen und die Mädchen und Jungen des katholischen Kindergartens führten ein Programm auf.

Die künstlerische Vorstellung des neu geschaffenen Altarraums übernahm am Nachmittag Robert M. Weber. Der Künstler aus Grafingen bei München hatte den 2014 von der Kirchengemeinde ausgerufenen Wettbewerb für die Neugestaltung des Altarraums unter 30 Teilnehmern gewonnen. Daraufhin wurde er mit der Ausführung beauftragt.

Schlichte Eleganz

Eine siebenköpfige Jury um Pfarrer Bernhard Scholtz hatte im vergangenen Jahr den Entwurf von Robert M. Weber zu den besten des Wettbewerb gewählt.
Weber überzeugte die Jury mit schlichter Eleganz. Pfarrer Scholtz lobte damals, dass damit ein ruhiges Gesamtbild vermittelt werden kann.
Beworben um die Gestaltung hatten sich auch Jan Beumelburg (Brandenburg an der Havel), Stefan Pietryga (Potsdam), Elisabeth Sonneck und Nol Hennissen (Berlin).

Ein 7,20 Meter hohes Retabel zeigt eine zeitgenössische Kreuzdarstellung und belebt den Sakralbau mit kraftvollen und energiegeladenen Grüntönen. Die Neugestaltung fügt sich gut ein in die Farbigkeit der vorhandenen Substanz der Kirche. Altar, Ambo und Tabernakelstele aus schimmernden Anröchter Stein fertigte der Künstler in einer Werkstatt eines ortsansässigen Unternehmens in Rathenow. Anröchter Stein ist ein bestimmter Kalkstein.

Die Neugestaltung des Altarraumes hat der Gemeinde mehr als 50.000 Euro gekostet. Möglich wurden die umfassenden Arbeiten durch die Unterstützung des Erzbistums Berlin und des Münchener Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst. Neu gestaltet wurde der Altarraum, weil seine bisherige Ausstattung aus den 70er-Jahren nicht mehr den Zukunftsansprüchen der Gemeinde St. Georg genügte.

Von Norbert Stein

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