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„Liebe misst man nicht in Jahren“ Schauplatz Havelland

Es ist ihr bisher ungewöhnlichster und zugleich stärkster Roman, sagt ihre Lektorin. Britta Orlowski selbst beschreibt ihr neues Buch als ihr emotionalstes. Ende Oktober erscheint „Liebe misst man nicht in Jahren“. Am 19. November findet die Premierenlesung in Rathenow statt.

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Britta Orlowski, die sich selbst als Landei bezeichnet, stellt am 19. November in der Stadtbibliothek ihr neues Buch vor.

Quelle: FOTO: Christin Schmidt

Rathenow. Britta Orlowski geht das Bücherschreiben wie das sprichwörtliche Bretzelbacken von der Hand. Erst im Juni hatte sie ihren Roman „Land oder Liebe“ in einer Premierenlesung in Milow vorgestellt, nun erscheint Ende Oktober ihr sechster Roman. Auch „Liebe misst man nicht in Jahren“ spielt wieder im Haveldorf Bützer. Einmal mehr ist der Hof in der Havelstraße, den Britta Orlowski in ihrer Fantasie in einen Mehrgenerationenhaus verwandelt, Schauplatz für Intrigen, Trauer, Verzweiflung, Hoffnung und Liebesschwüre. Eine Fortsetzung von „Land oder Liebe“ ist das neue Werk aber nicht, betont Orlowski. Es sei ein in sich abgeschlossenes Buch, lediglich einige Figuren dürften treuen Lesern bekannt sein.

Dieses Mal steht Betti im Mittelpunkt der Geschichte. Kurz nachdem sie auf den Mehrgenerationenhof in Bützer zieht, wird in Bamme eine Frau ermordet. Bei der Leiche werden Briefe gefunden, die nur von Betti stammen können. Tatsächlich gibt es eine Verbindung zwischen Betti und der Toten. Die Frau hatte den Unfall verursacht, bei dem Bettis Sohn starb.

Beim Lektorieren flossen Tränen

2014 hatte Britta Orlowski angefangen an diesem für sie ganz besonderen Buch zu schreiben. Dass es so schnell fertig wurde mag auch damit zu tun haben, dass dieses Mal weniger Recherche nötig war, denn „Liebe misst man nicht in Jahren“ ist ein Roman der auf wahren Begebenheiten beruht. Dennoch oder gerade deswegen war das Schreiben Schwerstarbeit, so Orlowski. Während die Autorin ihr letztes Buch als ihr bisher frechstes bezeichnete, sagt die über ihr neues Werk, dass es vielleicht ihr bisher emotionalstes ist. Das dürfte auch die Reaktion ihrer Lektorin erklären, die eigentlich nie beim Lektorieren weint. „Bei meiner Geschichte hat sie Rotz und Wasser geheult“, erzählt Britta Orlowski. Am Ende kassierte sie ein dickes Lob von der eigentlich sehr strengen Verlagsmitarbeiterin: „Das ist dein bisher ungewöhnlichstes und stärkstes Buch.“

Etwa 70 Autoren veröffentlichen beim Verlag Books House, bei dem auch alle Bücher von Britta Orlowski erschienen sind. Mit rund 8000 verkauften Exemplaren pro Jahr zählt die Milowerin hier zu den Bestsellerautoren. Der Großteil ihrer Romane wird online als E-Book bestellt. Gedruckte Bücher machen einen geringeren Teil aus, da sie bisher nur im regionalen Buchhandel geführt werden.

Am 19. Oktober findet die Premierenlesung zu „Liebe misst man nicht in Jahren“ um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Rathenow statt. Karten gibt es in der Walter-Specht-Buchhandlung im City Center zum Preis von fünf Euro.

Von Christin Schmidt

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