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Havelland Scheunenfest in Paretz gut besucht
Lokales Havelland Scheunenfest in Paretz gut besucht
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18:15 24.04.2016
Gute Stimmung beim Tag des offenen Scheunentors in Paretz. Quelle: Wolfgang Balzer
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Paretz

Einen entspannten sonnigen Nachmittag mit anspruchsvoller Blasmusik, temperamentvollen Tänzen, interessantem Miteinander von Mensch und Pferd sowie Kampfsportvorführungen verbrachten am vergangenen Sonnabend mehrere hundert Besucher in der zeitweilig voll besetzten Paretzer Scheune. Auf dem angrenzenden Schmiedehof war bei einem Bierchen oder mit Kaffeespezialitäten Zeit für ein Schwätzchen mit Bekannten, während die Jüngsten beim Quad fahren, auf der Hüpfburg oder beim Kinderschminken ihren Spaß hatten. Manche wagten auch einen Ponyritt und waren beim Basteln aktiv.

Stiftung Paretz lud ein

Die Stiftung Paretz hatte zum traditionellen Tag des offenen Scheunentores eingeladen, bei dem sich lokale und regionale Vereine, Kunsthandwerker und Händler mit ihren Spezialitäten präsentierten. So hatte Milou (3) zwar keine Scheu, ein Alpaka zu streicheln, schaute jedoch ein wenig verwundert, als eines der Tiere ausbüchste. Die Ketziner Sarina Treichel-Kaus und Andreas Götze halten die Tiere im Nebenerwerb, wollen aber im Herbst auf dem Baumschulgelände einen Hofladen eröffnen und die Herde auf 20 bis 25 Tiere erweitern. Ihre am Sonnabend angebotenen Produkte aus Alpakawolle beziehen sie von einem Unternehmen, das in Peru mit dem Erlös Dörfer und soziale Einrichtungen fördert.

Gutes Essen und buntes Programm

Überhaupt lohnte es sich an den Ständen ins Gespräch zu kommen. Manfred Ernst aus Blankenfelde informierte sich am Stand der Riewender Fazenda da Esperanca, dem Hof der Hoffnung, über die selbst hergestellten Produkte. Gut eingedeckt mit Marmeladen, Gelees und Säften gestand er, dass er oft auf Märkten einkaufen würde und hier sogar für einen guten Zweck. Ganz andere Spezialitäten stellten Volkmar Pietsch von der Ketziner Willkommensinitiative und Kahled Azouz aus dem syrischen Aleppo vor. Mitglieder der Willkommensinitiative und die syrischen Familien hatten Tage zuvor eine Gemüsemischung sauer eingelegt und syrische Spezialitäten gebacken. Stefanie Kuschereitz aus Etzin hatte gerade Maambool mit Pistazien und mit Walnüssen probiert und nahm gern ein Glas Gemüse mit. „Das muss aber noch einige Zeit stehen. Ein Rezept gab es auch dazu“, meinte sie und lobte diese Art des gegenseitigen Kennenlernens. Einen Stand weiter „dekorierte“ Corinna Pydde von der Stiftung Paretz pausenlos Kindergesichter. „An die 20 Motive habe ich zur Auswahl“ sagte sie, während sie den sieben Jahre alten Niclas gerade in einen gruseligen Vampir verwandelte. Uroma Dorit Zoll aus Nauen wartete geduldig auf ihren Urenkel, was angesichts des Bühnenprogramms der Tanzschule Hüftschwung und der Line Dance Family Dallgow auch kein Problem war. Interessierte fuhren mit dem Stiftungsbus einen Kilometer weiter zu Claudia Swierczek in Paretz Hof. Horsemanship, die Begegnung mit dem Pferd, wurde hier erklärt. Unter anderem, wie die Beziehungen zu Pferden uns im Umgang mit uns selbst und unserem Umfeld bestärken.

Kuchen wurde zur Mangelware

Den Mitgliedern des Paretzer Liebhabertheaters war inzwischen der Kuchen fast ausgegangen. Sie hatten für diesen Tag keine historischen Tänze aber jede Menge Kuchen vorbereitet und der ging nach gut eineinhalb Stunden sichtlich zur Neige. Richard (12) war das ziemlich egal. Er hatte gerade einige Runden mit dem Quad gedreht und versuchte sich bei den Moskitos, dem Ketziner Dart-Club. „Wir wollen uns hier als Ketziner Verein präsentieren“, nannte Andreas Kley, Vorsitzender des 1995 gegründeten Vereins, der schon sieben Mal bei Bezirksmeisterschaften den ersten Platz belegen konnte, den Grund für die Teilnahme an diesem familiären Nachmittag. Und die Vielseitigkeit des Programms demonstrierten schließlich auch noch die Sportler des Nauener Taekwondo e.V. mit ihren spektakulären Kampfsportvorführungen.

Von Wolfgang Balzer

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