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Schlagerparty im Rathenower Kulturzentrum

Patrick Lindner begeisterte seine Fans Schlagerparty im Rathenower Kulturzentrum

„Singen, kochen, tanzen, lachen, ...“ lautete das aus dem Karel-Gott-Schlager „Babitschka“ (1966) entnommene Motto der Show mit Patrick Lindner in Rathenow. Am Freitag lud der Bayer gemeinsam mit Géraldine Olivier, dem Duo Vincent & Fernando und Frau Wäber zu „Sternstunden des volkstümlichen Schlagers“ in den Theatersaal des Kulturzentrums ein.

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Die Künstler bekamen viel Applaus.
 

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow.  „Patrick Lindner in Rathenow – das garantiert einen vollen Zuschauersaal im Kulturzentrum. Und er kam nicht allein. Er brachte viele bekannte Kollegen mit und bot „Sternstunden der Volksmusik“. In der Show wurde nicht nur mit den Künstlern gesungen, getanzt sondern auch mit Frau Wäber gelacht.

Vor 27 Jahren begann die Karriere

 Patrick Lindner, der vor seiner Gesangskarriere, die vor 27 Jahren begann, fünf Jahre lang Koch im Hotel „Bayerischer Hof“ in München war, kochte auch in seinem Fünf-Sterne-Restaurant auf der Bühne. Und die anderen Künstler halfen bei der Zubereitung. Vincent & Fernando mussten Kartoffeln schälen. Géraldine Olivier schnitt sie in feine Scheiben. Mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Weinessig, warmer Brühe und etwas scharfem Senf zauberte Patrick Lindner seinen original Münchener Kartoffelsalat. Den servierte er zwei zwei Gästen, die er aus dem Publikum in sein Restaurant auf die Bühne einlud. „Lecker“, meinten Gitta und Fred Möhring aus Stendal. „Wir sind extra zur Show nach Rathenow gekommen. Denn zum Gastspiel der Tour in Stendal waren Vincent & Fernando nicht dabei“, so die großen Fans der Südtiroler Brüder.

Patrick Lindner servierte selbst gekochtes

Patrick Lindner servierte selbst gekochtes.

Quelle: Uwe Hoffmann

 Seit 1989 musizieren Vincent und Fernando gemeinsam. 2009 belegten sie mit ihrem Titel „Der Engel von Marienberg“ Platz 1 der Volkstümlichen Hitparade und gewannen den „Bergkristall“. Insgesamt vier Mal standen sie auf dem Treppchen der Volkstümlichen Hitparade. Auch Géraldine Olivier gewann den „Bergkristiall“, bereits im Jahr 1995, mit dem Titel „Nimm dir wieder einmal Zeit“. Die gebürtige Französisch-Schweizerin sang aber auch maritime Titel, wie Lolitas „Seemann, lass das Träumen“. „Mein Mann Lutz hatte die Idee dazu. Er meinte, dass meine Stimme gut zu maritimen Titel passe“, so die Sängerin.

Es wurden auch alte Schlager aus der ZDF-Hitparade gesungen

 „Der Mond von Maratonga’ ist mein Lieblingstitel von Lolita.“ Vor zwei Jahren war sie bereits im Kulturzentrum zu Gast. Zum Programm der Sänger gehörten aber auch Schlager der 70er Jahre, wie Bernd Clüvers „Der kleine Prinz“ (Vincent & Fernando) und Géraldine Olivier mit Dörthes „Wärst du doch in Düsseldorf geblieben“. Patrick Lindner sang Peter Alexanders „Die kleine Kneipe“. Der Sänger wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden. „Peter Alexander hatte mich vor Jahren dazu angeregt ein Album gemeinsam mit den Egerländer Musikanten aufzunehmen“, so Patrick Lindner, der unter anderem „Aus Böhmen kommt die Musik“ sang. Erfolgreiche Schlager der letzten über 25 Jahre, wie „Die kleine Tür zum Paradies“ widmete er im Medley seiner Anfang Januar verstorbenen Mutter.

Spaß mit Frau Wäber

Spaß mit Frau Wäber.

Quelle: Uwe Hoffmann

In vier Wochen erscheint Lindners neues Album „Mitten rein ins neue Glück“. Für Humor auf der Bühne sorgte Frau Wäber. Sie hatte sich etwas mit Rathenow beschäftigt und bezog sogar Bürgermeister Ronald Seeger in ihre Witze ein. Nach der Pause kam „Frau Wäber“ dann in „zivil“ als Bauchredner Hansy Vogt mit seinem etwas vorlauten Hasen Felix auf die Bühne.

Signierstunde am Ende der Show

Die Gäste im ausverkauften Theateraal waren begeistert. Im Foyer ließen sie sich CDs, Patrick Lindners Kochbuch und Frau Wäbers ewigen Geburtstagskalender signieren.

Info: Géraldine Olivier, Simone & Charly Brunner, Oesch’s die Dritten, Ronny Weiland und das Original Naabtal Duo singen am 16. Mai, ab 14 Uhr, zum „Großen Pfingstfest der Volksmusik“ im Optikpark Rathenow. Tickets unter 03385/49850 oder an allen Vorverkaufsstellen.

Am Schluss gab es Autogramme

Am Schluss gab es Autogramme.

Quelle: Uwe Hoffmann

Von Uwe Hoffmann

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