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Fahrzeugflotte des havelländischen Rettungsdienstes wird verjüngt Schnell beim Patienten

Das Havelland gehört mit seinem Rettungsdienst zu den fünf Kreisen und kreisfreien Städten im Land Brandenburg, in denen 2014 die gesetzliche Hilfsfrist eingehalten wurde. Zudem verfügt der Rettungsdienst dort über eine der modernsten Fahrzeugflotten. Auch in diesem Jahr wird wieder in neue Autos investiert.

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Einsatzfahrzeuge des Typs „Havelland I“ vor Schloss Ribbeck. Insgesamt hat der Rettungsdienst 13 Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge und einen Krankentransporter sowie fünf Reserveautos.

Quelle: Kliniken

Nauen. Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes im Landkreis Havelland sind im Durchschnitt weniger als zweieinhalb Jahre alt. „Wir haben damit eine der modernsten Fahrzeugflotten im Land Brandenburg“, sagte jetzt Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe. Deren Tochtergesellschaft Rettungsdienst Havelland ist seit einigen Jahren für die Notfallversorgung von Unfallopfern oder anderen Patienten zuständig.

Eine junge Fahrzeugflotte ist auch deshalb hilfreich, weil der Rettungsdienst eine immer größere Bedeutung gewinnt. „Die Einsatzzahlen nehmen stetig zu“, sagt Grigoleit. So waren die Rettungswagen im Vorjahr 14973-mal unterwegs, das waren 1225 Einsätze mehr als 2014. Die Notarzteinsatzfahrzeuge kamen auf 5942 Einsätze, 556 mehr. Insgesamt haben die Fahrzeuge des Rettungsdienstes im Vorjahr 820 812 Kilometer zurückgelegt. Ein Plus von 121 000 Kilometern.

Dabei schneidet der Rettungsdienst im Vergleich zu anderen im Land recht gut ab. Denn die Maxime ist, dass jeder an einer öffentlichen Straße gelegene Einsatzort in 95 Prozent der Fälle in einem Jahr innerhalb von 15 Minuten erreichbar ist. Das klappte hierzulande recht gut. So gehört das Havelland zu den fünf Kreisen und kreisfreien Städten, in denen 2014 die gesetzliche Hilfsfrist eingehalten wurde. Außer dem Havelland, das auf 95,65 Prozent kam, sind dies Cottbus, Frankfurt/Oder, Brandenburg/Havel und der Landkreis Barnim. 2016 erhält der Rettungsdienst zudem mehr Personal, um den Fristen noch besser gerecht werden zu können.

Zudem wird weiter in die Verjüngung der Fahrzeugflotte investiert, rund 600 000 Euro. Mit dem Geld will man drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug anschaffen. Wenn diese Fahrzeuge in Dienst gestellt sind, wird die gesamte Flotte über eine einheitliche Ausstattung verfügen. Jeder Notfallsanitäter oder Rettungsassistent weiß auf jedem Auto sofort, wo sich etwa der Defibrillator oder das Beatmungsgerät befindet.

2016 wird außerdem die Ausschreibung der Fahrzeugflotte „Havelland 2“ vorbereitet, ab 2018 sollen die ersten Autos des neuen Typs gekauft werden. Ab Mai dieses Jahres will eine Arbeitsgruppe darüber befinden, welche Ausstattung die Fahrzeuge erhalten werden. Auf jeden Fall soll dazu unter anderem durchweg ein bedienfreundliches Alarmnavigationssystem gehören, das schon jetzt ein paar Autos der Flotte besitzen. Dieses erhält von der Leitstelle die Geodaten des Einsatzortes. Der Fahrer muss nur noch einen Knopf drücken und nicht mehr wie bisher das Navi selbst mit den Adressdaten „füttern“.

Von Andreas Kaatz

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