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Havelland Schnelles Internet für Rathenow
Lokales Havelland Schnelles Internet für Rathenow
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02:17 17.07.2015
Alexander Goldmann, René Minz und Christian Stern (v. li,) bei der Netzfreigabe. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Internetnutzer können seit Dienstag in Rathenow komfortabler surfen als bisher. Christian Stern, Regiomanager der Deutschen Telekom, gab gemeinsam mit Rathenows Wirtschaftsamtsleiter Alexander Goldmann das neue Breibandnetz frei, das Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde (Download) und 40 Mbit/s (Upload) erlaubt. Seit Ende des vergangenen Jahres wurden in der Rathenower Innenstadt 40 Kilometer Glasfaserleitung verlegt sowie 50 Multifunktionsgehäuse mit modernster Technik aufgestellt. Wer von dem neuen, schnellen Netz profitieren will, muss sich an die Telekom oder einen örtlichen Anbieter wenden.

Symbolische Freigabe

Symbolisch verknüpften Goldmann und Stern am Dienstag zwei Glasfaserkabel und gaben damit das neue Netz frei. Das schnelle Netz sei heutzutage ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor, sagte Goldmann. Er habe schon öfter erlebt, dass Mieter beim Abschluss neuer Verträge erst nach der Kaltmiete fragen und sich gleich darauf nach der Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses erkundigen. Vor allem Firmen seien darauf angewiesen, Daten schnell zu übermitteln. „Das Engagement der Telekom ist ein wichtiger Baustein in der Versorgung der Rathenower mit leistungsfähigen Internetanschlüssen“, sagte Goldmann. Gemeinsam mit anderen Anbietern sei es in den vergangenen zehn Jahren gelungen, Versorgungslücken zu schließen. Die Zeiten, als in bestimmten Stadtgebieten der Ladebalken die Nutzer zur Verzweiflung brachte, seien vorbei.

Drei Schritte zum schnellen Netz

Um das schnelle Internet zu realisieren, sind nach Auskunft Christian Sterns drei Schritte notwendig: Erstens wird auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. „Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt“, so Stern. Die Technik ermögliche Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit. Zweitens seien die Multifunktionsgehäuse (MFG), in denen das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben wird, so über das Ausbaugebiet zu verteilen, dass die Entfernung zwischen Kunde und MFG möglichst gering sei. „Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist die verfügbare Geschwindigkeit.“ Drittens werde die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, mit der so genannten Vectoring-Technik versehen: Weil diese Technik die elektromagnetischen Störsignale beseitige, werde das Tempo beim Herauf- und Herunterladen erheblich erhöht.

Von Markus Kniebeler

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