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Havelland Schöne Frauen beim Erntefest
Lokales Havelland Schöne Frauen beim Erntefest
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08:10 26.09.2016
Hingucker: Die Lietzower Frauen geben in den farbenprächtigen Dirndl-Kleidern ein gute Figur ab. Quelle: Norbert Faltin (5)
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Lietzow

Darauf können die Menschen aus Lietzow zu Recht stolz sein. Das, was das kleine Dorf im Havelland mit seinem Erntefest jedes Jahr auf die Beine stellt, kann sich sehen lassen. Traditionell begann das Fest am Samstagmittag gleich mit dem absoluten Höhepunkt - dem imposanten Umzug der Erntewagen, begleitet vom Rathenower Schalmeienchor.

Starke Männer in Aktion. Quelle: Norbert Faltin

Simon Knecht (29) aus Berge freute sich über seinen Preis, den er für seinen Erntewagen bekam. Er sagte, als er seinen festlich geschmückten englischen Traktor aus den Siebzigerjahren bestieg: „Einen ersten Preis gibt es nicht, damit kein Neid aufkommt. Das ist gut so.“ Auf das Männerballett musste das Publikum indes verzichten. Dessen Auftritt wurde kurzerhand abgesagt, wovon sich die vielen Gäste aber nicht die Feierlaune nehmen ließen.

Superintendent Thomas Tutzschke (52) aus Berge mischte sich nach dem Dankgottesdienst ebenfalls unters Volk und war angetan von so viel guter Laune auf dem Familienfest. „Schauen Sie sich die vielen strahlenden Gesichter an! Das kann früher auch nicht anders gewesen sein.“ Das sei das achte Fest und es sei immer wieder toll hier, lobte der Kirchenmann das Erntefest.

An der hölzernen Melkkuh von Antje Wensche versuchten sich Groß und Klein. Monika Nowak (53) aus Markee ist Erzieherin in der Lietzower Kita Luchwichtel (LieLu). Sie betreute heute die Kuh und gestand ein: „Die Kuh ist etwas störrisch. Mein Vater war Melker und da ging es doch etwas einfacher mit dem Melken.“

Wer wollte, konnte sein Mütchen beim Bierkrugstemmen abkühlen oder aber am Abend bei Live-Musik sein Tanzbein schwingen. Kurt Tiede (69) aus Lietzow, der für das ja nicht unwichtige Grillgut beim Fest zuständig war, freute sich über die vielen Besucher. „Ich finde es großartig, dass uns so viele Menschen aus den anderen Dörfern besuchen“, unterstrich er. Über den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft freue er sich jedes Jahr aufs Neue.

Im Festzelt traf man auch die ehemalige Erntekönigin des Havellands, Anna-Lena Bublitz aus Lietzow. Sie war mit ihrer Mutter, Großmutter und dem Neffen zu Besuch. „Also mir gefällt immer die bunte Mischung des Programms. Und mit dem Wetter haben wir ja ebenfalls einen Volltreffer gelandet“, erzählte die Lietzowerin nicht ohne Heimatstolz. Ganz viele Volltreffer erzielte dann Christopher Willer (30) aus Nauen beim Bogenschießen. „Bis vier Uhr lag ich noch vorne. Vielleicht mache ich heute den ersten Platz. Der Sieger bekommt einen Erntekorb, den ich gerne hätte“, berichtete er eifrig. Was die anderen Teilnehmer nicht wissen, ist, dass er in seinem letzten Tunesien-Urlaub drei Wochen lang Gelegenheit hatte, Bogenschießen zu üben, ließ er am Rande verschmitzt durchblicken.

Einer der unbestrittenen Höhepunkte des Festes war das Tauziehen. Bei dem großen Gezerre traten die Jungs der „Lietzower Elite“ gegen die Kerls des Volleyballvereins „Strandhasen“ an. Und die Gewinner mussten sich gegen die Kinderarmada der Kita Luchwichtel behaupten. Wer gewonnen hat? „Na, jeder hat einmal gewonnen. Ist doch klar!“ rief jemand aus der Menge.

Von Norbert Faltin

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