Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Schönwalder Netzwerker mit der Fotokamera

Künstlersymposium Schönwalder Netzwerker mit der Fotokamera

Bei Ingo Kuzia aus Schönwalde laufen die Fäden für das 10. Havelländische Künstlersymposium zusammen. Der Berliner Fotograf wohnt seit 15 Jahren im Havelland. Er bringt Menschen und Ideen zusammen.

Voriger Artikel
Premnitz: Safranski liest in der „Villa am See“
Nächster Artikel
Auf dem Weinbergfriedhof wurde gegärtnert

Bringt Menschen zusammen: Ingo Kuzia.

Quelle: Marlies Schnaibel

Schönwalde-Glien. Mit Netzen kennt Ingo Kuzia sich aus. Vor allem mit Volleyballnetzen. Der gebürtige Berliner hat in den neunziger Jahren als Volleyballtrainer gearbeitet. Wenig später zog er mit seiner Familie nach Schönwalde. Seitdem bringt er sich als Fotokünstler ins havelländische Geschehen ein und hat sich auf ganz andere Art vernetzt.

In den letzten Monaten hatte Ingo Kuzia vor allem mit der Organisation es 10. Havelländischen Künstlersymposiums zu tun. Er hatte Konzepte entwickelt und Mit-Macher gesucht: für das Symposium, für die Debatten und für Workshops. Kuzia will, dass auch über die Dinge nachgedacht und geredet wird. Er selbst hat dabei eine stille, aber intensive Art mit den Dingen und den Menschen umzugehen.

Studiert hat Ingo Kuzia Germanistik, Geografie und Publizistik an der FU Berlin. Seit 1982 ist er freiberuflich mit der Kamera unterwegs. Er war für viele Publikationen als Fotoreporter unterwegs. Und weil er früh ein Meister im Vernetzen war, gehörte er zu den Mitbegründern der Sportfotoagentur Horizont. Länderspiele, Welt- und Europameisterschaften, Tour de France, Bundesliga - mit dem Blick für das Wesentliche und das Besondere war er unterwegs. Wie ein Kontrastprogramm zu der zeitgetriebenen Sportfotografie wirkte das, was Ingo Kuzia im Havelland realisierte. Er nahm sich Zeit für seine Bilder - für Flowerart, für die Tierfotografie, für seine Großstadtbilder. Als er 2007 selbst am Havelländischen Künstlersymposium teilnahm, fotografierte er den verlassenen Schönwalder Fliegerhorstes. Einige seiner Arbeiten sind in der neuen Apotheke in Falkensees Bahnhofstraße zu sehen.

In Schönwalde setzt Ingo Kuzia sich dafür ein, dass Künstler und Kreative gemeinsam etwas machen. „Über die Jahre wuchs der Kontakt zum Havelland und auch zur Verwaltung“, sagt er. Inzwischen ist er Mitglied in der Jury des Kreativwettbewerbs für Schüler, den der Landkreis Havelland veranstaltet. Nun laufen die Fäden des Künstlersymposiums bei ihm zusammen. „Ich wusste, dass da viel Arbeit wird“, stöhnt er, aber er freut sich über das bestens besetzte Symposium. Nach der Auftaktdebatte und einem Vortrag an der Volkshochschule wird dort für Freitag dieser Woche ein Workshop „Der analoge Handabzug“ mit Jochen Rohner angeboten.

Termine Der Workshop beginnt am 3. Juni um 19 Uhr an der Volkshochschule. Anmeldung unter Tel. (01 70) 90 38 324. Das Symposium endet am 12. Juni um 15.30 Uhr in der Kunstlaube Schönwalde, Ulmenallee 8, mit einer Ausstellung.

Von Marlies Schnaibel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg