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Scholl-Grundschule unter neuer Leitung

Falkensee Scholl-Grundschule unter neuer Leitung

Die Falkenseer Geschwister-Scholl-Grundschule hat eine neue Leiterin. Kristina Scheibe wohnt seit rund 20 Jahren in der Gartenstadt und arbeitete elf Jahre lang als Grundschullehrerin an der Falkenseer Lessing-Grundschule.

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Kristina Scheibe ist in der Grundschule angekommen.

Quelle: Laura Sander

Falkensee. Die Falkenseer Geschwister-Scholl-Grundschule hat eine neue Leiterin. Kristina Scheibe wohnt seit rund 20 Jahren in der Gartenstadt und arbeitete elf Jahre lang als Grundschullehrerin an der Falkenseer Lessing-Grundschule. Hier war sie die letzten sieben Jahre außerdem stellvertretende Rektorin. „Als ich hörte, dass die Stelle an dieser speziellen Schule frei wird, habe ich mich sofort beworben. Ich wollte genau hierher und freue mich auf die neue Herausforderung“, so Scheibe, die an der Freien Universität in Berlin Grundschulpädagogik und Geografie studiert hat.

Besonders das Profil der Falkenseer Grundschule hat es ihr angetan. „In zwölf von 20 Klassen wird zum einen nach Maria Montessori unterrichtet, zum anderen gibt es von der ersten bis zur dritten Klasse jahrgangsgemischte Lerngruppen mit einer individuellen Verweildauer von zwei bis vier Jahren.“ Keiner bleibt mehr sitzen, sondern macht einfach noch ein Jahr länger, beziehungsweise kürzt seine Grundschulzeit um ein Jahr ab. Großen Wert legt die 49-Jährige auf Teamarbeit. „Egal, ob man nun mit Kollegen, Kindern oder Eltern zusammen arbeitet – die Hauptsache ist, dass man an einem Strang zieht“, so Scheibe, die immer ein offenes Ohr hat. „Nachdem ich nach meinem Studium an zwei Schöneberger Grundschulen war, habe ich mir eine lange Auszeit für meine eigenen Kinder genommen. Das war die beste Fortbildung, die ein Lehrer machen kann – ich verstehe, was Eltern für Ängste und Bedenken haben“, so die Mutter zweier Kinder. Auf die Zusammenarbeit mit ihren 35 ausschließlich weiblichen Kolleginnen freut sich Scheibe, die künftig noch zwölf Stunden in der Woche selber unterrichtet. „Der Verwaltungsaufwand für Lehrer ist stark gestiegen. Die Kunst ist es, seinen Alltag gut zu strukturieren.“ Insgesamt vier erste Klassen hat die 49-Jährige in ihren elf Jahren an der Lessing-Grundschule eingeschult. „Die Arbeit mit den ganz Kleinen wird mir fehlen. Sie haben so tolle Ideen und noch so unverbrauchte Gedanken – man ist ein Teil ihres Lebens und das macht den Beruf so spannend.“ Um auch die Kleinsten zu Wort kommen zu lassen, möchte Scheibe in der Scholl-Grundschule die Einrichtung eines Schülerparlamentes vorantreiben, an dem sich auch die ersten, zweiten und dritten Klassen beteiligen sollen. Das große Schulfest am 16. Juli, das von 9 bis 12 Uhr unter dem Thema „Zukunft“ stattfindet, ist ihre erste Bewährungsprobe. „Die Schüler haben sich das Thema alleine ausgesucht und bereiten das Fest in einer Projektwoche vor. Ich freue mich schon sehr die Ergebnisse zu sehen.“

Als Ausgleich zum stressigen Schultag treibt Scheibe viel Sport, geht mit ihrem Hund spazieren oder verbringt Zeit mit der Familie. „Auch wenn der Alltag manchmal anstrengend ist, ist mein Beruf keine Arbeit, sondern eine Berufung ganz nach dem Motto ,Mit Kopf, Herz und Hand’ nach Pestalozzi“, so die Falkenseerin.

Von Laura Sander

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