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Schon 30.000 auf dem Bismarckturm

Rathenow: Besuchersoll erfüllt Schon 30.000 auf dem Bismarckturm

Der Bismarckturm auf dem Rathenower Weinberg erfreut sich großer Beliebtheit. Am vergangenen Wochenende wurde Besucher Nummer 30.000 gezählt. Damit ist das Soll bereits sechs Wochen vor Ende der Bundesgartenschau erfüllt.

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Der Bismarckturm auf dem Rathenower Buga-Gelände.

Quelle: Foto: Kniebeler

Rathenow. Die Öffnung des Rathenower Bismarckturms ist eine Erfolgsgeschichte. Seit Anfang Juni haben 30.000 Besucher die rund 100 Stufen in Angriff genommen, die auf die Aussichtsplattform in luftiger Höhe führen. Hans-Jürgen Lemle, Rathenower Vizebürgermeister und Buga-Beauftragter der Stadt, freut sich über diese Zahlen von ganzem Herzen. „Ich bin begeistert“, so sein Kommentar. „Und ich bin froh, dass die Bugagäste das Weinberg-Konzept so angenommen haben.“ Der Bismarckturm sei von Anfang an als Höhepunkt des Weinbergrundgangs geplant gewesen. Und natürlich könne man niemandem, der zu diesem Höhepunkt geleitet werde, die Möglichkeit des Aufstiegs vorenthalten.

Bei Buga-Besuchern sehr beliebt

Bei Buga-Besuchern sehr beliebt: Der Bismarckturm auf dem Rathenower Weinberg.

Quelle: M. Kniebeler

Dass Lemle dies so ausdrücklich betont, hat seinen Grund. Denn auf Weisung des Buga-Zweckverbandes sollte der Bismarckturm während der Zeit der Gartenschau geschlossen bleiben. Und tatsächlich wurde Besuchern in den ersten sechs Bugawochen der Aufstieg verwehrt – aus Sicherheitserwägungen, so die Begründung der Buga-Macher. Erst als der Protest über diese Entscheidung unüberhörbar wurde, lenkte der Zweckverband ein. Seit dem 1. Juni kann der Turm gegen einen Obolus von 1 Euro besucht werden.

Die Organisation der Turmbesteigung liegt in Händen des Rathenower Optikparks. Der Zweckverband hatte die Personalkosten in Höhe von 30.000 Euro vorgeschossen. Seit dem vergangenen Sonntag ist der Zuschuss wieder reingeholt. Und mit jedem weiteren Besucher verdient der Optikpark nun – wenn auch in bescheidenem Maße – sogar Geld.

Zugänglich ist das denkmalgeschützte Wahrzeichen der Stadt seit nunmehr 15 Jahren. Im Juni 2003 war der 1914 eingeweihte Turm, der in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 schwer beschädigt wurde, nach umfangreicher Sanierung feierlich wiedereröffnet worden. Seit dem Sommer 2008 kann in dem renovierten Traditionszimmer unter dem Dach der Turmkuppel sogar geheiratet werden.

Von Markus Kniebeler

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