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Havelland Schüler auf der großen Stadthallenbühne
Lokales Havelland Schüler auf der großen Stadthallenbühne
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06:24 26.05.2016
Die Schüler des Gymnasiums auf der großen Bühne. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Er ist groß, hat keinen Zopf und eine weiße Augenbraue. So beschreiben die Schüler ihren Musiklehrer Christoph Biemer, er muss irgendwo rumwuseln in der großen Falkenseer Stadthalle.

Die wurde am Dienstagabend zum ersten Mal von einer Falkenseer Schule in Beschlag genommen. Das Vicco-von-Bülow-Gymnasium gab sein Schulkonzert. Bisher mussten die Falkenseer nach Berlin ausweichen, nun endlich ein Heimspiel. „Wir haben fast doppelt so viele Karten wie in den Vorjahren verkauft“, sagte Christoph Biemer. Das sprach schon mal für den Konzertort in Falkensee. Wegen der Nachfrage und wegen der großen Vorbereitungszeit hatten sich die Akteure entschieden, das Programm an zwei Abenden aufzuführen.

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Schulkonzert Falkensee Vicco-von-Bülow-Gymnasium

Bei Christoph Biemer liefen dafür die Fäden zusammen. 220 Akteure auf, hinter und unter der Bühne waren zu erleben. Ja, selbst unter der Bühne machten sich die technischen Kräfte nützlich. Das Roadieteam meisterte seine Aufgaben beim Bühnenumbau sehr gut und geschmeidig, so dass die Sänger und Musiker voll im Rampenlicht stehen konnten. „Hier konnten wir das Profil der Schule bestens unter Beweis stellen“, sagte Christoph Biemer. Das Vicco-von-Bülow-Gymnasium ist musisch-künstlerisch ausgerichtet, in Foyer und Nebensaal hatten sich zwei Leistungskurse Kunst mit ihren Arbeiten vorgestellt, darunter waren eindrucksvolle Zeichnungen und Architekturmodelle. Aber das Hauptaugenmerk an diesem Abend lag auf den Musikern, Sängern und Tänzern. Vor allem die beiden Chöre überzeugten mit ihrem mehrstimmigen Gesang. Der reichte vom ganz klassischen Liedgut wie „Sah ein Knab ein Röslein stehn“ bis zu „Let me entertain you“ von Robbie Williams. Als Entertainer am Mikrofon (dem eigentlichen technischen Wackelkandidaten des Abends) führten Eric Rossa und Thomas Henke leicht und heiter durch den Abend. Der war kurzweilig und anspruchsvoll. Am schwersten hatte es das noch junge Orchester, das sich mit Edvard Grieg und Pachelbel abmühte. Donnernden Applaus ernteten die jungen Musiker trotzdem. Naturgemäß kommen bei Schulkonzerten vor allem Eltern und Großeltern. Die spendeten Applaus auf heftigst-freundliche Art. Und das zu Recht bei dem Niveau und der Begeisterung, mit der die Schüler agierten: Das reichte von den Klassen 7a und 7b mit ihrem originellen Cup-Song bis zu den Großen aus den 12. Klassen. Sie sorgten mit ihrer brasilianischen Trommelweise dafür, dass richtig Power über die Bühne kam.

Absolut begeistert von der Halle zeigte sich Christoph Biemer nach dem ersten Konzert. „Eine Tophalle, was die Ausstattung betrifft. Eine superprofessionelle Zusammenarbeit mit dem Gegefa-Team“, lobte er. Bedenken haben Schüler und Lehrer nur wegen der Kosten. Das Gymnasium hat keine Aula, auf deren Bau war damals mit Blick auf die Stadthalle verzichtet worden. Wenn neben der Miete nun noch 400 Euro Reinigungskosten zu zahlen sind, bleiben von den Einnahmen nicht all zuviel übrig. Das Geld ist für den Kauf eines Flügels gedacht.

Von Marlies Schnaibel

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