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Havelland Schüler setzten Fische und Blumen in Szene
Lokales Havelland Schüler setzten Fische und Blumen in Szene
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00:31 15.10.2015
Paula Hoffner aus Markee.bastelte mit ihren Klassenkameraden vom Goethe-Gymnasium Nauen diese bunte Buga-Landschaft. Quelle: Annett Lahn
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Ribbeck

Die Bundesgartenschau (Buga) in der Havelregion gehört nun, nach 177 ereignisreichen Tagen der Vergangenheit an. Sie ist am Sonntag zu Ende gegangen.

Wie die Schüler des Havellandes das blumige Garten-Event gesehen und verarbeitet haben, wird bis Ende Januar im Schloss Ribbeck zu sehen sein. Eine Ausstellung zeigt dort die Ergebnisse des alljährlichen Kreativwettbewerbs des Landeskreises für Schüler, der diesmal die Buga zum Thema hatte. 300 Schüler reichten ihre Collagen, Bastelarbeiten, Filme, Zeichnungen und Fotografien ein. Unter den 72 Arbeiten waren 43 Einzelwerke, 27 Gruppenarbeiten und zwei Schulprojekte. Die besten 18 Kunstwerke wurden am Sonnabend mit Geldpreisen prämiert.

Um alle Ausstellungsstücke hinreichend zu würdigen und allen Preisträgern zu gratulieren, hielt Bruno Kämmerling, Kultur-Referatsleiter beim Landkreis eine einstündige Laudatio. Kulturdezernent Andreas Ernst (SPD)gratulierte den jungen Künstlern.

Sie hatten sich genreübergreifend mit der Bundesgartenschau beschäftigt. Die jüngste Siegerin heißt Melina Adam und kommt aus Rathenow. Das Buga-Maskottchen Wilma Wels hatte die Sechsjährige zu ihrer Bastelarbeit animiert. Der bunte Fisch in einem Pappkarton brachte ihr ein Preisgeld von 150 Euro. Was sie sich davon kaufen wollte, wusste das kleine Mädchen, das am liebsten mit Klebstoff, Schere und Farbe arbeitet noch nicht.

Dank des Tierchens wurde auch der 11-jährige Wilhelm Witkowski etwas reicher. Der Rathenower formte aus blauer Knete eine Wilma-Wels-Plastik. Zehn Kinder einer Nauener Tagespfleggruppe des Arbeiter-Samariter-Bundes widmeten der Buga, die sie auf einem Ausflug besucht hatten, eine bunte, aussagekräftige Collage. Mit der Praktikantin Isabell Link bastelten die Mädchen und Jungen zwischen sieben und elf Jahren ein bilderreiches Plakat mit allen fünf Standorten, das wie eine Landkarte aussieht. Schüler des Nauener Goethe-Gymnasiums fertigten eine große Filmrolle, die ihre farbenprächtigen Zeichnungen abspulte.

Mit Holz arbeiteten Kinder aus Hohennauen. Sie gestalteten 30 blumige Holzplatten, die an Laternenmasten befestigt wurden und unter dem Titel „Chic für die Buga“ die Ortsdurchfahrt Hohennauen zwischen Stölln und Rathenow verschönerten.

Für Kunst im öffentlichen Raum sorgten auch Nennhausener Schüler, die eine Bushaltestelle in Ferchesar bemalten. Die dreckigen Wände hübschten die Zehn- und Elfjährigen mit jeweils einem Symbol für jeden Buga-Ort auf – ein Heißluftballon für Stölln, eine Dampflok für Premnitz, der Bismarckturm für Rathenow sowie Blumen und Tiere für Havelberg und Brandenburg.

Die Werke der Ausstellung sind so vielfältig, weil der Wettbewerb seit zwei Jahren offen für alle Kunstrichtungen ist. Kreiskulturdezernent Andreas Ernst sagte dazu: „Seit wir den Wettbewerb für alle Genre geöffnet haben, stieg die Teilnehmerzahl.“ Ins Leben gerufen wurde der erstmals vor fünf Jahren ausgetragene Wettbewerb, um die Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen mit ihrer Heimat zu fördern. Ernst sagte: „Die Schüler sollen das Havelland kennen lernen und es künstlerisch bearbeiten.“

Von Annett Lahn

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