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Schüler stehen auf „Kant“ und „Goethe“

Anmeldungen für die 7. Klassen Schüler stehen auf „Kant“ und „Goethe“

Die Anmeldungen für die siebten Klassen im Osthavelland liegen vor: An der Kantschule in Falkensee braucht es erneut ein Auswahlverfahren. Ebenfalls gut nachgefragt sind das Nauener Goethe-Gymnasium, das Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee und das Marie-Curie-Gymnasium in Dallgow-Döberitz.

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Für die Oberschule Elstal liegen 64 Anmeldungen vor, drei siebte Klassen sind vorgesehen.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Havelland. Die Falkenseer Kantschule ist auch in diesem Jahr wieder die am stärksten nachgefragte weiterführende Schule im Osthavelland. Laut Zahlen aus dem Bildungsausschuss der Stadt haben für das kommende Schuljahr 236 Schüler als Erstwunsch die Kantschule angegeben – deutlich mehr, als die Schule aufnehmen kann. Im vergangenen Schuljahr gab es an der Schule 183 Plätze, in diesem Jahr dürfte die Zahl ähnlich sein. Schon jetzt ist absehbar, dass es erneut zu einem Auswahlverfahren kommen wird, bei dem etliche Interessenten leer ausgehen werden.

Die Kantschule ist unter anderem deshalb so populär, weil sie die einzige Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe ist. Nur dort ist ein Abitur nach 13 Jahren möglich, an den anderen weiterführenden Schulen gibt es den Abschluss nach zwölf Jahren.

Auch das Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit: 124 Sechstklässler gaben diese Schule als Erstwunsch an – der zweitbeste Wert im Osthavelland. Am Vicco-von-Bülow-Gymnasium gab es 80 Anmeldungen, an der Oberschule Falkensee waren es 51, zwei mehr als im Vorjahr. „Wir sind zufrieden“, sagt Schulleiterin Kerstin Bachmann. Insgesamt wird es an der Oberschule vier siebte Klassen geben, was bedeutet, dass rund die Hälfte der Schüler eigentlich eine andere Schule präferiert hätte.

Nach dem deutlichen Anstieg der Bewerberzahlen im Vorjahr hat sich das Dallgower Marie-Curie-Gymnasium auf einem hohen Niveau eingependelt. 102 Anmeldungen liegen vor, hinzu kämen nach Angaben von Schulleiterin Elke Mohr noch einmal rund zehn aus Berlin oder Potsdam. Diese Orte liegen außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Schulamtes in Neuruppin, sie sind daher in den Zahlen nicht erfasst.

Das betrifft zum Beispiel auch die Fontane-Oberschule in Ketzin/Havel, für die ebenfalls noch keine endgültigen Werte vorliegen. Aus dem Havelland sei die Zahl der Interessenten in etwa gleich geblieben, berichtet Schulleiterin Ulrike Witschas. Im vergangenen Jahr lag sie bei 37.

Die Nummer drei im Osthavelland ist das Goethe-Gymnasium in Nauen, das von 112 Schülern als Erstwunsch angegeben wurde. Exakt so viele Plätze stehen dort zur Verfügung. „Punktlandung“, meint Rektor Wieland Breuer. Nachgefragt ist die Schule dabei nicht nur bei Nauener Schülern, sondern auch darüber hinaus. „Wir sind eine Flächenschule“, sagte Breuer, der darin auch eine Anerkennung sieht. „Ein breiter Einzugsbereich ist sicher kein schlechtes Zeichen.“

An der Arco-Oberschule Nauen gab es 54 Anmeldungen; hinzu kommen laut Leiter Jürgen Beyer neun Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Drei Klassen sind vorgesehen, zwei davon als sogenannte Integrationsklassen. Die Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang wurde 34 Mal als Erstwunsch genannt, die Oberschule Elstal 64 Mal. Auch dort wird es drei Klassen geben. „Wir hatten sogar vier geprüft, aber das kriegen wir von den Räumen her nicht hin“, sagt Rektorin Christiane Scharschmidt. Von der Kooperationsschule in Friesack liegen bislang keine Zahlen vor.

Von Philip Häfner

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