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Schüler unterstützen Verein mit 1250 Euro

Schulprojekt Schüler unterstützen Verein mit 1250 Euro

Kinder der Fouqué-Grundschule Nennhausen sammeln für Kinder in Not in Gambia. Bei vielfältigen Aktionen sind 1250 Euro zusammengekommen, die jetzt an den Verein Gambia Gesundheitshilfe überreicht wurden.

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Katharina Geces und Klara Thiel übergaben Wolfgang Reitsch vom Verein Gambia Gesundheitshilfe einen Scheck über 1250 Euro.

Quelle: Norbert Stein

Nennhausen. Ein großer Erfolg verlangt zunächst einmal Ideen. Die 230 Mädchen und Jungen der Fouqué- Grundschule Nennhausen entwickelten in den letzten Wochen viele Ideen für ihr diesjähriges Projekt „Kindern in Not helfen“. Die Schüler der Klasse 5b zum Beispiel organisierten in der Schule einen Kuchenbasar der 80 Euro einbrachte. Eine Klasse ging in Nennhausen mit selbst gebackenem Kuchen von Haustür zu Haustür.

Die Einnahmen kamen natürlich in die Spendenkasse, wie auch das Geld von Basaren anderer Klassen. Einige Schüler halfen in Betrieben bei der Grünpflege oder älteren Menschen bei der Gartenarbeit. Ein Junge hatte eine besonders pfiffige Idee. Er verkaufte vom Pferdehof seiner Eltern Stalldung an Kleingärtner.Beteiligt haben sich am Projekt alle 12 Klassen der Grundschule. So konnte Schulleiterin Marlies Trägenapp beim Schulfest den Eltern, Großelten und anderen Gästen von vielfältigen Aktivitäten berichten. Und schönes Geld haben sie auch eingebracht.

Insgesamt sind es 1250 Euro, mit denen die kleinen Akteure der Fouqué-Grundschule Kindern in Not helfen. Einen Scheck in dieser Höhe übergaben beim Schulfest stellvertretend für alle Schüler Katharina Geces und Klara Thiel aus der fünften Klasse an Wolfgang Reitsch vom Verein Gambia Gesundheitshilfe. Bereits zum dritten Mal unterstützt die Grundschule 2016 mit ihrem Projekt „Kinder in Not“ den von Brandenburg an der Havel aus in Gambia engagierten Verein.

Gambia ist ein kleines und sehr armes Land an der Westküste von Afrika. Die Region ist dicht besiedelt, die meisten Menschen leben in primitiven Hütten ohne Toilette und Betten. „60 Prozent der Bevölkerung ist arbeitslos und zwei Drittel aller Kinder sind krank“, berichtete Wolfgang Reitsch bei Schulfest aus Gambia, einem Land in dem es an allem fehlt, besonders aber an medizinischer Versorgung, Ärzten und Krankenhäusern. Deshalb hilft der Verein in Gambia beim Aufbau von Gesundheitsstationen im ländlichen Bereich. „Auf dem Land mangelt es in Gambia an jeglicher medizinischer Grundversorgung“,erzählte Wolfgang Reitsch beim Schulfest in Nennhausen den Schülern mit der Versicherung, dass sie mit ihrer Aktion Kindern in Not helfen.

Von Norbert Stein

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