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Havelland Schulgelände im Bereich Nord erhält neues Gesicht
Lokales Havelland Schulgelände im Bereich Nord erhält neues Gesicht
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19:40 06.07.2016
Das könnte eine Variante sein: Links der Schulneubau und rechts das sanierte Bestandsgebäude, dazwischen der Verbinder. Quelle: Gemeinde Brieselang
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Brieselang

Innerhalb von sieben Jahren könnte der Schulstandort Brieselang Nord völlig umkrempelt werden. Dies geht aus einem städtebaulichen Konzept hervor, dass das Planungsbüro PST jetzt vorgelegt hat und in dem mehrere mögliche Varianten beleuchtet werden.

Dass auf dem Gelände dringend etwas passieren muss, ist seit Längerem klar. Die Hans-Klakow-Oberschule beklagt immer wieder den baulichen Zustand ihres Gebäudes, aber auch die Platznot. Darum haben sich die Gemeindevertreter entschieden, den Standort, an dem sich auch die Robinson-Grundschule und der Hort befinden, für die Zukunft fitzumachen.

Die Planer haben sich im Wesentlichen auf das vorhandene Gelände konzentriert, das auch im Eigentum der Gemeinde ist. So besteht eine Idee darin, für die Oberschule anstelle des gelben Gebäudes einen Neubau zu errichten, dessen Höhe abhängig von der geplanten Zügigkeit sein soll. Das alte Haus von 1930 und der Neubau würden durch einen transparenten zweigeschossigen Bau miteinander verbunden, unter dem man entlang laufen kann und der auch als zweiter Rettungsweg dient. Zudem ist eine neue Sporthalle geplant.

Der Vorteil dieser Variante: Eine Übergangslösung in Form von Containern wäre nicht erforderlich. Nach Vorstellung von PST könnte zuerst der Verbinder entstehen, in den dann unter anderem der Bereich Werken, die Küche und die Mediathek einziehen. Danach erfolgen der Abriss des gelben Hauses und der Neubau für die Oberschule. Wenn das Bestandsgebäude leergezogen ist, soll es saniert werden, um künftig als Hortdomizil zu dienen. Das momentan dafür genutzte blaue Haus soll abgerissen werden und der Sporthalle Platz machen.

Diese Variante stieß aber im Gemeindeentwicklungsausschuss auf Skepsis. So war Ralf Heimann (IBB) nicht der Einzige, der die lange Bauzeit monierte. Ganze Jahrgänge würden während ihrer Schulzeit nur auf einer Baustelle leben. Die zur Verfügung stehende Freifläche wäre geringer, bei gleichzeitig mehr Schülern. „Ich habe Angst, dass das Ganze kollabiert.“Ähnlich sehen es auch Sabine Cory (BFB) und Ingolf Gast. Letzterer befürwortete deshalb auch den Vorschlag, das Oberschulgebäude lieber auf einer etwas entfernteren Fläche nahe dem Sportplatz zu errichten. Das Gelände zwischen Schulgelände und Sportplatz steht der Gemeinde nämlich nicht zur Verfügung. „Da kommen wir kurz– bis mittelfristig nicht ran“, meinte Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU). Er sieht es indes nicht so, dass künftig weniger Freifläche zur Verfügung stehen wird, zumal er nicht glaubt, dass eine Vierzügigkeit realistisch ist. „Ich sehe nur eine durchgängige Dreizügigkeit.“

Im Gespräch ist zusätzlich auch die Erweiterung der jetzigen Turnhalle in Richtung Grundschule um etwa elf Meter. Zudem schlug Hans-Jürgen Brandtner (SPD) vor, auch andere Standorte für den Schulneubau in Betracht zu ziehen, etwa am Bahnhof. Dabei würde man jedoch Zeit verlieren, wie Lutz Kriebel (BFB) einwandte: „Von Seiten der Schulen wurde dringender Handlungsbedarf deutlich gemacht.“ Im Herbst soll nun die Entscheidung fallen, welche Variante realisiert wird.

Von Andreas Kaatz

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