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Schulweg: Anwohner fordern Tempobegrenzung

Falkensee Schulweg: Anwohner fordern Tempobegrenzung

Die Haydnallee in Falkensee ist einer der gefährlichsten Schulwege in der Stadt im Havelland. Anwohner fordern deshalb eine Temporeduzierung und einen Rad- und Gehweg neben der Straße. Die wird zudem von vielen als Umleitung genutzt, um dem Stau am Spandauer Kreisel zu entgehen.

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Gefährliches Falkensee: Die Haydnallee hat keine Geh- oder Radweg.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. Mehr als 400 Unterschriften haben der Falkenseer Erhard Rönspieß und seine Mitstreiter von der Interessengemeinschaft Falkenhagener/Neuer See schon gesammelt. Sie fordern einen Geh- und Radweg an der Haydnallee. Und schließen bei ihren Sorgen von Humboldtallee und Beethovenallee mit ein.

„Durch den Bau am Spandauer Kreisel hat der Verkehr in dem Bereich enorm zugenommen“, sagt Erhard Rönspieß. Obwohl nicht offiziell als Umleitungsstrecke ausgewiesen, nutzen viele Pkw- und Lkw-Fahrer die Straßen, um den Bereich nördlich des Falkenhagener Sees zu umfahren. Das verschärft die ohnehin schlechte Situation. „Besonders gefährdet sind unsere schulpflichtigen Kinder“, die auf der Straße mit dem Rad oder zu Fuß gehen müssen. „Hinzu kommt, dass es nur eine unzureichende Beleuchtung gibt“, führt Erhard Rönspieß an.

„Die Situation ist gefährlich“, die Anwohner fordern deshalb eine generelle Lösung und den Bau eines Geh- und Radweges sowie als kurzfristige Maßnahme Tempo-30-Schilder. Sie hatten sich bereits im Juli an die Stadtverwaltung gewandt, die hatte ihnen keine großen Hoffnungen gemacht. „Wir haben beim Landkreis nachgefragt, dort sitzt die Behörde, die solche Verkehrsschilder genehmigen und aufstellen kann“, erklärte Vizebürgermeister Thomas Zylla (CDU), der Landkreis hat den Antrag abgelehnt. „Ich sehe keine schnelle Lösung“, sagte Zylla, sicherte aber bei der jüngsten Beratung des Bauausschusses zu, noch einmal die Verkehrsmenge in dem Bereich zu prüfen.

Mit dem Hinweis auf lange Bearbeitungs – und Entscheidungswege und Grundsatzentscheidungen im Verkehrsentwicklungsplanes wollen sich die Anwohner nicht zufrieden geben. In einem offenen Brief haben sie sich jetzt an alle Mitglieder der Falkenseer Stadtverordnetenversammlung gewandt.

Von Marlies Schnaibel

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