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Havelland Schwierige Suche eines Kaisers-Nachfolger
Lokales Havelland Schwierige Suche eines Kaisers-Nachfolger
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14:33 16.11.2016
Vom Kaisers-Markt im Falkenhorst blieb die Ahnung des Schriftzuges. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Die Suche nach einem Nachfolger für den Kaisers-Supermarkt im Falkenseer Stadtteil Falkenhorst wird schwierig. Und das, obwohl es an Interessenten nicht mangelt. „Der Bedarf, dort einen Nahversorger zu etablieren wird nicht nur von den Bewohnern gefordert, sondern auch von den Ketten so gesehen“, sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD). Die Stadt hat schon Interessenten an die Besitzer der Immobilie vermittelt, aber das Verfahren gestaltet sich zunehmend kompliziert. Kaisers war in dem Objekt nur Mieter. Die Firma, die das Gelände betreibt, sitzt in Luxemburg, die Besitzer stammen aus Großbritannien. „Die wollen sich offensichtlich aus dem deutschen Markt zurückziehen und die Falkenseer Immobilie verkaufen“, sagt der Bürgermeister. Allerdings wollen sie die Fläche gemeinsam mit 48 anderen Immobilien, die bundesweit verstreut liegen und nicht nur Supermärkte beherbergen, als Paket verkaufen. „Da kann dann keine regionale Firma mehr mit gehen“, vermutet Heiko Müller. Er freue sich, dass verkauft wird und Bewegung in die Sache kommt, allerdings verzögert sich eine Klärung durch den Paketverkauf erheblich.

„Wir wollen auf jeden Fall auch das Dienstleistungszentrum mit Ärzten, Apotheke und Verkaufeinrichtungen in dem Gebiet halten“, sagte Müller. Jedoch sei eine generelle Neuordnung des Gebietes sinnvoll. Die Nahversorger haben in Gesprächen immer wieder deutlich gemacht, dass sie am liebsten aus der Adlerstraße herausziehen und an die mehr befahrene Coburger Straße gehen würden. Dort gibt es eine städtische Fläche, auf der aber derzeit Wohnungsbau geplant ist. Ob ein Flächentausch möglich und sinnvoll ist, müsse geprüft werden.

Die Kaisers-Filiale im Falkenhorst war im Februar geschlossen worden, die Filiale an der Spandauer Straße bereits im Jahr zuvor.

Von Marlies Schnaibel

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