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Havelland Sechs Kandidaten bei Bürgermeisterwahl
Lokales Havelland Sechs Kandidaten bei Bürgermeisterwahl
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11:50 26.02.2018
Das Rathaus Wustermark. Quelle: Tanja M. Marotzke
Wustermark

Bei der Bürgermeisterwahl am 25. Februar werden sechs Namen auf den Stimmzetteln der Wustermarker stehen. Der parteilose Amtsinhaber Holger Schreiber (55), Oliver Kreuels (50, CDU). Tobias Bank (32, Die Linke), die Einzelbewerber Roland Mende (65) und Alexander Groh (33) sowie Katja

Holger Schreiber. Der Bürgermeister der Gemeinde Wustermark Quelle: Tanja M. Marotzke

Schönitz(35), die von Bündnis 90/Die Grünen nominiert wurde. Der Wustermarker Wahlausschuss bestätigte Mittwochabend in Elstal die sechs Kandidaten einstimmig, nachdem Wahlleiter Meik Fabian zunächst die Bewerbungen überprüft hatte. Die Einzelbewerber Roland Mende, Alexander Groh und Katja Schönitz haben mehr als die nötigen Unterstützerunterschriften erhalten.

Oliver Kreuels (CDU). Quelle: privat

Die Bürgermeisterkandidaten gehen mit konkreten Zielen in den wahlkampf. Oliver Kreuels (CDU) will, wie er sagt, der Verwaltung Wustermark neuen Geist einhauchen. Man solle nicht immer nur an die Großprojekte denken, sondern die Wünsche der Bürger vor Ort nicht aus den Augen verlieren. Er sieht vor allem Handlungsbedarf bei der Gestaltung der Ortskerne der beiden großen Ortsteile Elstal und Wustermark.

Tobias Bank Linke Quelle: privat

Mehr als 13 Jahre gehörte der Wustermarker Roland Mende der CDU an, inzwischen ist er parteilos. Was ihn aber nicht davon abhält, sich für Kommunalpolitik zu engagieren. Bürgernähe sei ihm wichtig, genauso will er alles tun, um die Situation bei den Kindergärten zu verändern. Er sieht den Ausbau der Kita in Priort als überfällig an.

Der Elstaler Tobias Bank bezieht vor der Wahl klar Position. So habe der Bau einer Umgehungsstraße für Wernitz hohe Priorität. Am Herzen liegen ihm die Schaffung von sozialen Wohnraum und mehr Grün im Gemeindegebiet. Auch sieht er die Notlage in den Kindergärten und fordert bei der Suche nach Erzieherinnen auch unkonventionelle Wege zu beschreiten. Als verbesserungswürdig bezeichnet er die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Kommunalpolitik.

Alexander Groh Priort Quelle: privat

Frisches Denken einbringen und eine hohe Lebensqualität für die Bürger schaffen – das möchte die parteilose Elstalerin Katja Schönitz, die von Bündnis90/Die Grünen nominiert wurde. Zwar hat sie keine Erfahrungen in der Kommunalpolitik, aber sie kennt sich aus im Umgang mit Personal. Sie möchte die Verwaltung Wustermark mit einer „professionellen Digitalisierung“ und bürgerfreundlichen Internetseiten entlasten. Inhaltlich steht sie einer weiteren Verdichtung der Gemeinde skeptisch gegenüber. Stat dessen sollten aus ihrer Sicht um die Lebens- und Luftqualität zu verbessern, mehr Grünflächen geschaffen werden.

Ortsvorsteher Wustermark Roland Mende Quelle: Tanja M. Marotzke

In der Außenseiterolle sieht sich Alexander Groh. Der Priorter hat sich über die in letzter Zeit zunehmende Verschlechterung der Verkehrsituation und fehlende Kindergartenplätze geärgert. Das zu ändern, trete er an. Dabei lege er Wert darauf, dass bevor Entscheidungen getroffen werden, zunächst viele Meinungen auch von den betroffenen Bürgern gehört werden.

Amtsinhaber Holger Schreiber hat sich vorgenommen, den Weg der finanziellen Konsolidierung der Gemeinde fortzuführen, um in der Lage zu sein, „moderne Schulen und Kitas, wiederbelebte Ortszentren, auskömmliche Vereinsförderungen, lebenswerten Wohnraum, moderne Arbeitsplätze und barrierefreie Bahnhöfe wirtschaftlich absichern zu können.“ Zudem gehe es ihm um die weitere Verbesserung der

Katja Schönitz Elstal Quelle: privat

Lebensqualität in Wustermark, was unter anderem mit guten Freizeitangeboten und einem funktionierenden öffentlichen Nahverkehr zu erreichen sei. Die Möglichkeit, gemeinsam mit den Einwohnern die Gemeinde weiterhin verantwortungsbewusst zu gestalten, mache für ihn den besonderen Reiz des Amtes des Bürgermeisters aus.

Gewählt wird der hauptamtliche Bürgermeister in Wustermark für einen Zeitraum von acht Jahren am 25. Februar, eine mögliche Stichwahl ist für den 11. März vorgesehnen.

Von Jens Wegener

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