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Havelland Hortplätze: Die Stadt braucht eine Extrawurst
Lokales Havelland Hortplätze: Die Stadt braucht eine Extrawurst
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08:10 18.03.2018
Das ehemalige Rathenower Rathaus in der Jahnstraße 34 soll zum Hort umgebaut werden Quelle: Kniebeler, Markus
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Rathenow

Die Stadtverordneten haben jetzt dem Umbau des ehemaligen Rathauses in der Jahnstraße 34 zu einem Horthaus zugestimmt. Der Umbau wird von der Rathenower Stadtverwaltung bereits seit dem Jahr 2015 geplant. Zwischenzeitlich lag er auf Eis. Doch mit den Zuschüssen, die der Stadt aufgrund des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes zustehen, kann der Umbau nun ernsthaft auf der Tagesordnung bleiben.

Appell von Hans-Jürgen Lemle

Das ist dringend notwendig, machte Hans-Jürgen Lemle, Beigeordneter und zuständig für Bildungsthemen im Rathaus Rathenow, deutlich.Er skizzierte kurz, was auf die Stadt Rathenow in den kommenden Jahren zukommt. „Wir müssen – alle vier Grundschule zusammengerechnet von etwa 618 Hortplätzen für das Schuljahr 2018/2019 ausgehen“, sagte er.

Das bedeute, es gebe zu wenig Hortplätze. „Ich beziffere das Defizit auf etwa 70 Plätze“, so Lemle. Darum werde sich die Stadt – wie schon in der Vergangenheit – um eine Ausnahmegenehmigung bemühen.

Perspektivisch mit drei Zügen

Da die Jahn-Grundschule perspektivisch mit drei Zügen ausgestattet wird – in der Stadt Rathenow wird es an allen Grundschulen wohl zehn Züge geben – müssen Hortplätze an der Stelle geschaffen werden. Der Umbau des Gebäudes in der Jahnstraße 34 sei darum dringend geboten. „Hier kann es auch schnell vorwärts gehen, weil wir Vorlauf haben.“

Zeichen für Rathenow-West

Ein Zeichen wird für die Seeger-Grundschule in Rathenow-West gesetzt. Das freute insbesondere Hartmut Rubach, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Das ist auch deshalb wichtig, weil die Schule nicht in dem Gebiet liegt, für das Städtebaufördermittel zur Verfügung stehen“, so Lemle.

Eine Untersuchung soll nun zeigen, was notwendig ist, um die Seeger-Schule optimal auszustatten. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept sieht vor, die Schule zu einem Stadtteilzentrum auszubauen.

Keine Einzelabstimmung

Profitieren wird auch die Bürgel-Gesamtschule, wo ebenfalls Sanierungsprojekte anstehen.

Dem Wunsch von Daniel Golze (Die Linke), einzeln über die Vorhaben abzustimmen, folgten die Stadtverordneten nicht. Mit dem Umbau des Gebäudes Jahnstraße 34 habe er Probleme, so Golze und rechnete vor, wie hoch die Kosten pro Quadratmeter und Kind in etwa sind.

„Da kann man nicht einfach Ja sagen.“ Golze forderte die Stadtverwaltung auf, ein schlüssiges Entwicklungskonzept vorzulegen.

Von Joachim Wilisch

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