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Havelland Seeger soll es noch einmal machen
Lokales Havelland Seeger soll es noch einmal machen
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14:53 12.02.2017
Andreas Gensicke begrüßt Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg, zum Neujahrsempfang. Quelle: Norbert Stein
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Rathenow

Die Christdemokraten der havelländischen Kreisstadt schauen optimistisch in die Zukunft. Dementsprechend entspannt war auch die Atmosphäre am Samstag beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Rathenow im Restaurant Harlekin im Kulturzentrum am Märkischen Platz. In lockeren Runden diskutierten die Gastgeber und ihre Gäste aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben zu aktuellen Aufgaben wie Stadtentwicklung, kulturelle Vielfalt, Vereinsarbeit mit ehrenamtlichem Engagement und einer Willkommenskultur für Flüchtlinge in der Stadt.

Für die Christdemokraten ist der Neujahrsempfang traditionell auch Anlass zur politischen Kursbestimmung. Die Bundestagswahl im September und die von der rot-roten Landesregierung auf den Weg gebrachte Kreisgebietsreform nannte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Gensicke als wichtige politische Themen für 2017. Zuvor hatte er Stadtverordnete der Partei Die Linke und der FDP, Mitglieder des Vereins Unternehmer für Rathenow, Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments sowie weitere Gäste begrüßt. Ein Aktionsbündnis, dem auch die CDU angehört, will die Kreisgebietsreform verhindern.

Tiemann will kooperieren statt zu fusionieren

„Wir müssen nicht fusionieren, wir können ordentlich kooperieren“, sagte die Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg, Dietlind Tiemann, zur Absicht der Landesregierung den Landkreis Havelland und die Stadt Bandenburg mit der Kreisgebietsreform zu vereinen. Den Neujahrsempfang nutzte Tiemann auch, um sich als CDU-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 16 (Brandenburg an der Havel, Rathenow, Jüterbog) vorzustellen.

Andreas Gensicke stimmte die Christdemokraten zudem auf die Anfang 2018 anstehende Bürgermeisterwahl in Rathenow ein. Wenn der Wahltermin feststeht, werde die CDU auch zügig mit den Wahlvorbereitungen beginnen und ihren Kandidaten benennen, erklärte Gensicke am Rande des Neujahrsempfangs. Nach einem möglichen Kandidaten seiner Partei befragt, sagte Gensicke: „Ich bin für Ronald Seeger. Er sollte sich der Wiederwahl stellen, vorausgesetzt er möchte“.

Seeger lobt Aktionsbündnis

Roland Seeger selbst ging in seiner Rede beim Neujahrsempfang nicht auf die Bürgermeisterwahl ein. Er widmete sich der aktuellen Stadtpolitik, lobte das funktionierende Aktionsbündnis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie die Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments und des Seniorenbeirates der Stadt. Wichtig war ihm seine Einschätzung, dass nach politischen Disputen in den zurückliegenden Monaten die Rathenower Kommunalpolitik nun wieder von Sachlichkeit und Zusammenarbeit geprägt wird.

Die von den Stadtversammlungsausschüssen geleistete gute Arbeit zum Haushaltsentwurf 2017 nannte er als Beispiel. Dass mit der Sanierung der Weinberg-Schule und dem Kita-Neubau in der Saarstraße nunmehr wichtige Vorhaben realisiert werden, findet Andreas Gensicke gut, weil damit etwas für die Bildung der Kinder und für das soziale Leben in der Stadt getan wird.

Von Norbert Stein

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