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Havelland Rathenower Gruppe feiert Jubiläum
Lokales Havelland Rathenower Gruppe feiert Jubiläum
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02:15 19.11.2015
Die Rathenower Bezirksgruppe hat auf der Festveranstaltung ihre langjährigen Mitglieder geehrt. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Die Bezirksgruppe Rathenow/Westhavelland des Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat in der Gaststätte „Zum Alten Hafen“ das 25. Jubiläum der Gründung ihres Landesverbandes gefeiert. Der Landesverband Brandenburg war fast genau einen Monat nach der Wiedervereinigung Deutschlands am 4. November 1990 in Wildau gegründet worden und einige Zeit später in den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) eingetreten. Die Bezirksgruppe Rathenow/Westhavelland ehrte deshalb auf ihrer Festveranstaltung ihre Mitglieder, die von Anfang an im Landesverband waren. Das sind 13 Personen, die meist zuvor schon Mitglieder des Blinden- und Sehschwachenverbandes der DDR waren. Acht von ihnen kamen zur Festveranstaltung und wurden mit Ehrengeschenken ausgezeichnet.

Isolde Wenzel ist schon seit 1957 Verbandsmitglied

Am längsten im Verband ist Isolde Wenzel aus Rathenow. Sie trat bereits 1957 in den DDR-Verband ein und war sogar dessen Gründungsmitglied. Am zweitlängsten Verbandsmitglied ist Werner Schuster aus Milow. Ehrengeschenke erhielten auf der Veranstaltung außerdem Heinz Bräsecke, Brigitte Große, Jutta Müller, Günther Peschl, Sigrid Petzold und Karl Euen. Nicht anwesend sein konnten Petra Drews, Ulf Schildberg, Karola Schildberg, Gunter Durand und Horst Kaunitz. Die Bezirksgruppe Rathenow/Westhavelland hat gegenwärtig 57 Mitglieder. 19 von ihnen sind Fördermitglieder, also keine Sehbehinderten, denen die Arbeit des Verbandes am Herzen liegt. Zur Festveranstaltung eingeladen waren die langjährigen Mitglieder und die Vertrauensleute der Bezirksgruppe.

Wie Rainer Wolter, Vorsitzender der Bezirksgruppe, erklärte, ist die Beratung der Mitglieder bei Augenerkrankungen und Blindheit die Hauptaufgabe des Verbandes. Ihnen solle Unterstützung dabei gegeben werden, ihr Leben mit der Behinderung zu meistern. Er selbst informiere sich ständig über Hilfsmittel jeglicher Art, sagte er, und halte sich stets auf dem neusten Stand. Heinz Bräsecke und Werner Schuster seien Experten in der Blindenschrift. Sie seien jederzeit dazu bereit, Mitgliedern und auch Nichtmitgliedern die Blindenschrift zu erklären.

Ein Erfolg ist das Blinden-Leitsystem im Rathenower Stadtzentrum

Die Bezirksgruppe Rathenow/Westhavelland organisiert für ihre Mitglieder regelmäßige Zusammenkünfte, auf denen die neusten Informationen gegeben werden. Dort spielen auch Prophylaxe und Reha-Maßnahmen eine Rolle. Zu ihren monatlichen Treffs teilt sich die Bezirksgruppe in die Betreuungsgruppen Rathenow und Premnitz. Wichtig ist für den Verband, dass er bei Baumaßnahmen in der Region anzuhören ist. So hat die Bezirksgruppe sehr umfangreich bei der Neugestaltung des Rathenower Stadtzentrums mitgewirkt. Als großen Erfolg hat sie dabei die Installierung eines neuen Blinden-Leitsystems verbucht. An Bodenplatten, die sich in Farbe und Form von den normalen Platten unterscheiden, können sich Sehbehinderte auf ihren Wegen durchs Stadtzentrum orientieren. Nicht zuletzt klären Mitglieder der Bezirksgruppe jedes Jahr am Tag der Sehbehinderten im Juni und am Tag des weißen Stockes im Oktober ihre Mitmenschen über die Belange von Blinden und Sehbehinderten auf. Seit diesem Jahr gibt es auch eine Kooperation mit der Duncker-Oberschule in Rathenow, in der einen Blindenkabinett eingerichtet worden ist.

Von Bernd Geske

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