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Havelland Sei ein Mensch, der tröstet, versteht und liebt!
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07:25 02.04.2016
Thomas Tutzschke Quelle: Tanja M. Marotzke
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Nauen

Hatten Sie ein schönes Osterfest? Nehmen Sie sich doch einmal die Zeit und lassen Sie Ostern Revue passieren! Wie haben Sie Ostern erlebt und empfunden? Oder ist Ostern etwa spurlos an Ihnen vorübergerauscht und Sie sind froh, wieder zurück in Ihrem gewohnten Alltagstrott angekommen zu sein?

So ganz spurlos verlief das sicher nicht, denn in der Nacht zum Ostersonntag wurden die Uhren auf die neue Zeit – die Sommerzeit -umgestellt. Nun leben wir mit bzw. in dieser neuen Zeit.

So ist das auch mit Ostern! Mit Ostern beginnt eine neue Zeit, mit der wir bzw. in der wir nun leben. Die christliche Botschaft von Ostern lautet: Christus ist auferstanden! Er spricht zu uns: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Das Leben siegt!

Als die Frauen noch voller Trauer, Angst und Schrecken über die Ereignisse von Karfreitag am ersten Ostermorgen die wunderbare Botschaft, der Auferstehung Jesu, hörten, erschraken sie und liefen davon. Erst nach und nach begriffen sie die Osterbotschaft und was sich für sie durch Ostern verändert hat. Wie gut es ihnen tat, die Hoffnung, dass das Leben sich durchsetzt, in sich zu tragen.

Diese Hoffnung hat Auswirkungen auf das eigene Leben, verändert nicht nur die Sichtweise darauf, sondern auch das Verhalten im Alltag.

Unser Leben ist bestimmt von Betrug, Mobbing in Schulen, Betrieben und im Netzwerk, von Menschenverachtung und Fremdenfeindlichkeit, von Gewalt, Terror und Krieg. Ich wünschte, die Menschen in der Welt verstünden die Osterbotschaft, verstünden Jesus wenn er sagt: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Er fordert uns damit auf zu einem friedlichen Miteinander, zu Achtung jeden Lebens und zu Nächstenliebe. Das ist die Botschaft, für die unsere christliche Religion steht.

Lassen Sie sich einladen zu einem Leben, das österliche Spuren enthält und hinterlässt, zu einem Leben nach Gottes Maßstäben und Werten! Und egal, ob Sie ein Christ sind oder nicht, wir alle können und sollten zu einem Leben in Liebe beitragen. Sehr gern zitiere ich hier Franz von Assisi, der seinerzeit schon feststellte: „Sei ein Mensch, der Liebe übt, wo man sich hasst, der verzeiht, wo man sich beleidigt, der verbindet, wo Streit ist, der die Wahrheit sagt, wo der Irrtum herrscht, der den Glauben bringt, wo der Zweifel drückt, der Hoffnung weckt, wo Verzweiflung quält, der ein Licht anzündet, wo die Finsternis regiert, der Freude macht, wo der Kummer wohnt!

Sei ein Mensch, der nicht darauf aus ist, getröstet, verstanden oder geliebt zu werden, sondern der andere tröstet, versteht und liebt!“

Ich wünsche uns allen, dass diese Worte für uns zur Tagesordnung gehören und zum Alltag werden.

Eine gesegnete neue Zeit!

Von Superintendent Thomas Tutzschke, Kirchenkreis Nauen-Rathenow

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