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Havelland Selbstreflektiert in die Zukunft
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17:22 10.01.2016
Bürgermeister Jürgen Hemberger lud am Freitag zum traditionellen Neujahrsempfang. Quelle: Laura Sander
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Dallgow-Döberitz

Vom grellen Scheinwerferlicht geblendet, begrüßte Bürgermeister Jürgen Hemberger (FWG) am Freitagabend Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Vereinen zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Dallgow-Döberitz in der Tanzschule Alround. Alles, was in der Speckgürtelgemeinde Rang und Namen hat, war seiner Einladung gefolgt und blickte gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück. Diesem etwas Positives abzugewinnen fiel dem Ortschef sichtlich schwer.

Das Kaiserwetter im Sommer, die Durchsetzung des Mindestlohns und die Willkommenskultur blieben auf Bundesebene daher die einzigen Highlights. Und auch in seiner Gemeinde lief 2015 nicht alles glatt, gab Hemberger zu. Die Erhöhung der Gebühren für eine flächendeckende Schneebeseitigung hatte nicht nur zu Diskussionen geführt, zu allem Überfluss war der Schnee dann auch noch ganz ausgeblieben. Auch der geplante Schießplatz in der Döberitzer Heide hatte in Dallgow für Diskussionsstoff gesorgt, sich dann allerdings recht schnell von selbst erledigt. Den vielen Raser werden seit diesem Jahr Schweller und Aufpflasterungen die Geschwindigkeit nehmen. Und natürlich war 2015 auch in Dallgow die geplante Flüchtlingsunterkunft Gesprächsthema Nummer eins. Viele fühlten sich überfordert und äußerten Sorgen und Ängste. Bislang wohnen zwar noch keine Flüchtlinge in der Gemeinde, Hemberger rechnet jedoch bereits für Februar mit der Einrichtung eines Containerdorfes.

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Bürgermeister Jürgen Hemberger (FWG) begrüßte am Freitagabend Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Vereinen zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde in der Tanzschule Alround. Alles, was in der Speckgürtelgemeinde Rang und Namen hat, war seiner Einladung gefolgt und blickte gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück.

Gerne erinnerte sich Jürgen Hemberger an die geglückte Einführung der Reitmarken in der Döberitzer Heide, das Dorf- und Erntefest in Paaren in Glien, bei dem sich Dallgow mit einem Erntewagen beteiligte, und verschiedene Baumaßnahmen. So konnte beispielsweise die Triftstraße planmäßig kurz vor Weihnachten freigegeben werden. Und auch auf dem Seeburger Sportplatz geht es nach 17 Jahren endlich voran. Das Gelände ist in den Besitz der Gemeinde übergegangen und soll nun endlich die lang ersehnten Umkleide- und Sanitärräume bekommen. Für andere Bauprojekte wurde 2015 ebenfalls der Weg geebnet. Neben den Planungen für eine neue Kita und den Anbau der Feuerwehr, gab es einen Architektenwettbewerb für den lange Zeit aufgeschobenen Rathaus-Neubau, den ein Büro aus Freudenstadt für sich entschied. „Es freut mich, dass es endlich voran geht und dass die Mitarbeiter der Verwaltung endlich unter ordentlichen Bedingungen ihre Arbeit machen können“, sagte Dagmar Schubert (Die Linke). Die 59-Jährige wurde am Freitag für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste in der Dallgower Gemeindevertretung, der sie seit der ersten Stunde angehört, geehrt.

Bauboom hält an

Dallgow ist die am schnellsten gewachsene Gemeinde im Havelland.

Heute hat die Gemeinde 8582, wenn man Seeburg einschließt sogar 9725 Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von 320 Einwohnern.

Einen weiteren Rekordwert kann die Gemeinde feiern. Nahezu alle Dallgower haben einen Arbeitsplatz, was ihr die niedrigste Arbeitslosenquote im Landkreis einbringt.

Mehr Einwohner bedeuten anscheinend auch mehr Feuerwehreinsätze. Mit 171 Einsätzen hat sich die Anzahl 2015 verdoppelt.

Operetten-Sängerin Valeria Gerstenhofer, die Standarttanzkinder und der Hip-Hop-Kader der Tanzschule Alround versüßten den Gäste den Abend mit ihren Darbietungen.

Von Laura Sander

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