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Havelland Semmelhaack-Siedlung nimmt Gestalt an
Lokales Havelland Semmelhaack-Siedlung nimmt Gestalt an
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00:17 11.01.2014
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Falkensee

Drei Mehrfamilienhäuser stehen bereits, die Nachbarflächen sind für den Bau vorbereitet. Wie der Stand genau ist, darüber informierte Projektleiter Ulrich Pohland jüngst den Falkenseer Stadtentwicklungsausschuss.

Die drei ersten Häuser stehen, daneben wird gerade die Decke für die Tiefgarage gezogen. Darauf entsteht ein L-förmiges Gebäude, das direkt an das Nachbargrundstück anschließt. Dessen Besitzer plant ebenfalls noch Bauten an der Spandauer Straße.

Die Firma Semmelhaack will mehr als 240 seniorengerechte Wohnungen errichten. Alle Häuser haben einen Fahrstuhl. Im Erdgeschoss sind die Wohnungen behindertengerecht, also mit breiteren Türen, größeren Bädern und bodengleichen Duschen auch auf Rollstuhlfahrer vorbereitet.

Ulrich Pohland rechnet damit, dass in etwa vier Wochen die Exposés zu diesen Wohnungen vorliegen und dann konkrete Aussagen getroffen werden können. Im vorderen Haus wird demnächst eine Musterwohnung eingerichtet. Ein Vermietungscontainer wird dann aufgestellt. "Schon jetzt haben wir viele Anfragen nach den Wohnungen", freut sich Pohland. "Wir brauchen die Wohnungen", sagte Bürgermeister Heiko Müller und verwies auf die 7000 in Falkensee lebenden Senioren. Im Jahr 2030 werden es doppelt so viele sein, das sei ein bundesweiter Trend und eine Herausforderung für die Gesellschaft. "Es ist eine Aufgabe, die wir nicht als Kommune lösen können", sagte der Bürgermeister, da seien private Investoren notwendig. Die nun entstehenden 240Wohnungen mit ein, zwei oder drei Zimmern werden dringend gebraucht.

Über die Wohnungen freuten sich auch die Abgeordneten, zu dem Projekt hatten sie einige Nachfragen. Unter anderem zu dem verschwundenen Gehweg des schon auf dem Bereich stehenden Hauses, die direkte Fußverbindung zur Spandauer Straße besteht nicht mehr. Der Weg gab allen Beteiligten Rätsel auf, keiner wollte ihn gebaut haben, er lag auf den Bosch- und Semmelhaack-Grundstücken und wurde nun beseitigt. Werden die Pläne eines weiteren Baus an der Straße umgesetzt, wird es dort auch keine direkte Verbindung zur Spandauer Straße mehr geben. Allerdings können die Bewohner des Hauses an der Lake später die neue Straße auf der Semmelhaack-Siedlung nutzen.

Auch nach den Eidechsen fragten die Abgeordneten. Im vergangenen Jahr hatte es im Sommer große Aufregung wegen fehlender Artenschutzgutachten gegeben, als Bürger Alarm schlugen reagierte die Untere Naturschutzbehörde und die Baufirma setzte schnell Diplombiologen Philipp Lausch daran, das Gebiet abzusammeln und die geschützten Zauneidechsen umzusetzen. 30Tiere hatte der Fachmann so abgesiedelt. Und er wird auch in diesem Jahr von der Firma beauftragt werden, in Falkensee aktiv zu werden, sagte Projektleiter Ulrich Pohland. Lausch soll das ganze Jahr über die Fläche südlich der Straße an der Lake beobachten - die Vegetation, die Vögel und natürlich die Eidechsen. Das Ganze mündet in ein artenschutzrechtliches Gutachten, das wird dann als Grundlage für weitere Entscheidungen stehen. Die Firma Semmelhaack plant hier noch den Bau einiger Reihenhäuser.

Von Marlies Schnaibel

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