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Senioren feierten kleines Fischerfest

Ketzin/Havel Senioren feierten kleines Fischerfest

Einige Wochen vor dem großen dreitätigen Ketziner Fischerfest an der Havelpromenade feierten die Bewohner des Seniorenzentrums „Kurt Bohm“ mit Gästen ein Fischerfest in kleiner Runde. Es gab Räucherfisch und gelbe Gummi-Enten.

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Das Angeln der gelben Gummi-Enten bereitete der Ketziner Senioren viele Spaß.

Quelle: Wolfgang Balzer

Ketzin/Havel. Zwei Pools voller gelber Enten. Sie zu fangen, ist gar nicht so leicht, meinte Heidi Gresch nach mehreren vergeblichen Versuchen mit der kurzen Angelrute. Es war eines von mehreren spaßigen Spielen beim „kleinen Fischerfest“ der Bewohner des Ketziner evangelischen Seniorenzentrums „Kurt Bohm“. Vorbereitet hatten es Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer.

Ilse Jachmann und Ingeborg Hampicke ließen sich vom Trubel rundherum nicht stören. Sie genossen ihren Eisbecher. „Eine schöne Abwechslung in unserem Alltag“, freute sich Ingeborg Hampicke und drehte sich kurz um. Dort polterte es inzwischen einigermaßen lautstark. Beim Büchsenwerfen und Drehen des Glücksrades versuchten sich viele Senioren. Schließlich gab es dafür auch kleine Preise, die Sponsoren bereitgestellt hatten. Und weil den älteren Leuten manches nicht mehr ganz leicht fiel, halfen ihnen die Mitarbeiter des Seniorenzentrums aber auch Lehrer der Ketziner Oberschule und schließlich auch noch die Ketziner Fischerkönigin Sofie Reinschlüssel in ihrer hübschen Robe.

Wie beim großen Fischerfest in wenigen Wochen an der Havelpromenade, waren auch an diesem Nachmittag Überraschungen angesagt. So hatte Torsten Müller als Leiter des Ketziner Casting Clubs einen kleinen Wettkampfparcours aufgebaut. Eher schüchtern versuchten die Senioren mit der Wurfrute die originalen Wettkampf-Scheiben und -wasserschalen zu treffen. Sehr sicher zeigte zuvor Bürgermeister Bernd Lück die komplizierte Wurftechnik. Kein Wunder, denn er hatte in jüngeren Jahren beim Fliegeziel- und – Fliegeweitwurf mehrere Weltjahresbestleistungen aufgestellt und einst das 18 Gramm leichte Gewicht an der Sehne beidhändig 117 Meter weit befördert. Dass sich bei der Fischerkönigin die Sehne leicht verhedderte und ein anderer das leichte Wurfgewicht auf den nächsten Baum beförderte, wurde eher lächelnd zur Kenntnis genommen. Spaß bereitete im Festzelt Lutz Reppich von den Potsdamer Havelschippern. „Da glotzt mich die Plötze plötzlich an…“, sang er immer passend zum Motto des Tages „Fischerfest“. Weil es fast alles bekannte Lieder waren, bekam er aus den Reihen der Senioren manch stimmliche Unterstützung.

Als dann der Duft von Räucherfisch über das Gelände zog und zum Ausklang des kleinen Fischerfestes die noch räucherwarmen Forellen verteilt wurden, herrschte kurze Zeit ein wenig Ruhe im großen Zelt. Haus- und Pflegedienstleiterin Heike Voigt war am Rande des Geschehens die Freude über das gelungene und von allen so liebevoll vorbereitete kleine Fischerfest anzusehen. „Ich möchte dem Wasser- und Abwasserverband Havelland für die alljährliche finanzielle Unterstützung ebenso danken, wie den weiteren Sponsoren aus der Stadt und allen ehrenamtlichen Helfern, die unseren Bewohnern diese schönen Stunden erst ermöglichten.“

Von Wolfgang Balzer

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