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Seniorenbeirat auf drei Leute geschrumpft

Wustermark Seniorenbeirat auf drei Leute geschrumpft

Die Vorsitzende des Wustermarker Gremiums Elfriede Handrick legte zum Jahresende ihr Amt nieder. Ihr Stellvertreter Andreas Wilczek amtiert nun bis zur Neuwahl im März.

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Andreas Wilczek und Evelyn Gliese sind zwei der drei verbliebenen Mitglieder des Seniorenbeirates.

Quelle: Jens Wegener

Wustermark. Aus fünf wurden drei. Seit Jahresbeginn ist der Wustermarker Seniorenbeirat zahlenmäßig geschrumpft. Vorsitzende Elfriede Handrick hat ihr Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Das verbliebene Trio wird nun vom bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Wilczek angeführt. Dem Gremium gehören außerdem Evelyn Gliese (Elstal) und Dieter Behning (Priort) an. Vor einigen Wochen hatte der Wustermarker Roland Mende die Arbeit für den Seniorenbeirat eingestellt, zuvor war Uwe Demitrowitz ausgeschieden.

Aus Sicht des amtierenden Vorsitzenden Andreas Wilczek geht es nun darum, die Neuwahl des Gremiums im März gut vorzubereiten und die Arbeit bis dahin so weiter zu führen, dass die Interessen der Senioren in der Gemeinde Wustermark wahrgenommen würden. Er unterstützt das Ansinnen der Linken zur Neuregelung der personellen Besetzung des Seniorenbeirates. Die haben sich dafür ausgesprochen, außer den Vorschlägen der Fraktionen im Gemeindeparlament auch Kandidatenwünsche von Organisationen und Verbänden zuzulassen. „Dafür muss die Hauptsatzung der Gemeinde geändert werden. Die Verwaltung hat den Auftrag erhalten, das vorzubereiten“, sagt Tobias Bank, Fraktionschef der Linken. Ebenfalls sollte aus Sicht der Linken das Mindestalter der Kandidaten auf 50 herabgesetzt werden, damit es einfacher sei, genug Leute zu finden, so Bank.

Seit Jahren gibt es in Wustermark Streit wegen des Seniorenbeirates. Eigentlich sollte das Gremium von Parteien und Fraktionen unabhängig sein und sich um die Belange älterer Menschen kümmern, so sieht es zumindest die Fraktion der Wustermarker Wählergemeinschaft (WWG). Doch in der Vorgabe des Landes Brandenburg für die Zusammensetzung des Beirates steht, dass die Fraktionen entsprechend ihrer Sitze im Gemeindeparlament das Vorschlagsrecht haben. Problem ist, dass sich viele Senioren nicht von Parteien oder Fraktionen vorschlagen lassen wollen.

Von Jens Wegener

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