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Seniorenbeirat gewählt

Falkensee Seniorenbeirat gewählt

Mehr als 4000 Falkenseer hatten sich an der Wahl für den neuen Seniorenbeirat der Stadt beteiligt. Das letzte Wort hatte am Mittwochabend die Stadtverordnetenversammlung. Aus 13 Nominierten wählten sie das neue siebenköpfige Gremium.

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Margot Kleinert wurde wieder gewählt, Johannes Walther ist neu im Seniorenbeirat.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. Sie hielten bis fast 22 Uhr durch: Dann stand am Mittwochabend fest, wer zum neuen Seniorenbeirat von Falkensee gehört. Margot Kleinert und Johannes Walter erhielten Glückwünsche und Blumen.

Die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung hatten in geheimer Wahl über die Mitglieder entschieden, so wie es die Kommunalverfassung verlangt. Zum neuen Seniorenbeirat gehören nun die wiedergewählten Margot Kleinert und Wolfgang Quante, neu dabei sind Ulf Hoffmeyer-Zlotnik, Ingeborg Haase, Cornelia Hennefuß, Hannelore Lenski und Johannes Walther.

Die Abgeordneten wählten aus 13 Nominierten sieben Mitglieder des Seniorenbeirates

Die Abgeordneten wählten aus 13 Nominierten sieben Mitglieder des Seniorenbeirates.

Quelle: Marlies Schnaibel

Der Entscheidung war ein Bürgerforum vorausgegangen. 11 608 abstimmungsberechtigte Falkenseer waren zur Stimmabgabe aufgerufen. 4167 Wahlbriefe kamen zur Stadtverwaltung und waren Montag geöffnet und ausgezählt worden. Von den Briefabstimmungsunterlagen waren 342 aufgrund von Fehlern zu beanstanden. So mussten allein rund 300 Briefe wegen Unvollständigkeit zurückgewiesen werden, weil der Abstimmungsschein den Unterlagen nicht beigefügt war, teilte die Stadtverwaltung mit. Insgesamt verteilten sich schließlich 3803 gültige Stimmen auf 13 Nominierungsvorschläge.

Gewählt wurde geheim

Gewählt wurde geheim. Der Schulflur der Kantschule wurde zum Wahllokal.

Quelle: Marlies Schnaibel

In den vergangenen Jahren war der Seniorenbeirat direkt von den Falkenseern, die älter als 60 Jahre waren, gewählt worden. Dieses Verfahren war von der Kommunalaufsicht beanstandet worden. Deshalb konnten die Bürger in diesem Jahr zwar ihre Stimme abgeben, das letzte Wort hatten aber die Abgeordneten.

„Ich folge dem Votum der Falkenseer Bürger“, sagte Ursula Nonnemacher (Grüne), sie wollte entsprechend der eingegangenen Stimmen wählen. So sahen es auch die meisten der anderen Abgeordneten. Allerdings gab es eine Abweichung. Im ersten Wahlgang erhielten sechs Nominierte die erforderliche Stimmzahl von mehr als 50 Prozent. Zwei Kandidaten zogen daraufhin in eine Stichwahl zwischen zwei Finkenkrugern, die Johannes Walther klar vor Klaus-Peter Mentzel gewann, der von den Falkenseer Bürgern mehr Stimmen erhalten hatte. Johannes Walther ist das jüngste Mitglied im Seniorenbeirat, er ist in Falkensee vor allem für sein Engagement für Kultur und Radwege bekannt. Der 63-Jährige hat sich viel vorgenommen. „Was der Seniorenbeirat auf den Weg gebracht hat, wird weitergeführt. Aber ich will den Blickwinkel des Beirates gern erweitern und die verschiedenen Generationen zusammenführen“, sagte er nach der Wahl. Aber erst einmal müsse sich der neue Beirat finden, müssen sich die Mitglieder kennenlernen.

So hatten die Falkenseer ihre Stimmen abgegeben: Ulf Hoffmeyer-Zlotnik 671, Margot Kleinert 533, Ingeborg Haase 498, Cornelia Hennefuß 377, Klaus-Peter Mentzel 358, Wolfgang Quante 225, Hannelore Lenski 207, Johannes Walther 206, Reinhard Göltenboth 192, Renate Thiemann 170, Klaus Dieter Fähling 149, Hans-Ulrich Rhinow 137 und Nestor Birger Bachmann 80.

Von Marlies Schnaibel

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