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Seniorenbeirat redet beim Gehwegbau mit

Premnitz Seniorenbeirat redet beim Gehwegbau mit

Gute Nachricht in der Seniorenwoche. In der Stadt Premnitz redet der Seniorenbeirat seit diesem Jahr immer ein Wörtchen mit, wenn darüber entschieden wird, welche Gehwege als nächste erneuert werden sollen. Für Baumaßnahmen dieser Art gibt die Stadt jedes Jahr rund 50 000 Euro aus.

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Auf Wunsch von Senioren ist am Premnitzer Markt in den etwas holprigen Schillerweg ein glatter Übergang eingepflastert worden.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Wenn Gehwege aus Altersschwäche oder anderen Gründen holprig oder anderweitig nicht mehr in Ordnung sind, bringt das naturgemäß für Senioren die meisten Probleme mit. Ältere Leute mit Rollstühlen, Rollatoren oder anderen Gehhilfen leiden am meisten, wenn die Fußwegplatten oder -steine nicht mehr richtig liegen. Die Stadt Premnitz, bei der schon seit einigen Jahren Vertreter des Seniorenbeirats mit den Ausschüssen der Stadtverordneten sitzen, hat deshalb entschieden, ab 2017 die Vertreter der älteren Semester mit einzubeziehen, wenn festgelegt wird, welche Gehwege als nächstes neu gemacht werden sollen.

„Schon seit Jahren geben wir für die Erneuerung von Gehwegen im Durchschnitt pro Jahr 50 000 Euro aus“, teilt die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza mit. „Unser Bürgermeister hat dem Seniorenbeirat eine Liste übergeben, auf der die Wege verzeichnet sind, die aus Sicht der Verwaltung als nächste erneuert werden müssten.“ Da komme es durchaus vor, dass Verwaltung und Seniorenbeirat unterschiedliche Vorstellungen haben, welche Wege als nächste dran sein sollten. „Was Vorrang hat“, sagt Carola Kapitza, „ergibt sich für uns in erster Linie aus der Verkehrssicherungspflicht.“ So sei es beispielsweise das Ziel der Verwaltung, im Wohngebiet am Dachsberg zunächst einmal an jeder Straße auf einer Seite einen neu gemachten Gehweg zu haben.

Fertig ist der Fußweg an der Karl-Marx-Straße von Nummer 41 bis 51

Fertig gestellt wurde in diesem Jahr das 106 Meter lange Fußwegstück an der Karl-Marx-Straße von Nummer 41 bis 51. Beauftragt ist bereits das 230 Meter lange Gehwegstück an der Karl-Marx-Straße von Nummer 1 bis 8. Baubeginn soll dort am 20. Juni sein. Am gleichen Tag sollen auch im Ortsteil Mögelin die Bauarbeiten beginnen. Dort soll die Plattenfahrbahn über eine Länge von 290 Metern an einer Seite einen 1,20 Meter breiten Fußweg erhalten. Von der Bahn aus gesehen ist das die rechte Seite der Straße von der Bushaltestelle bis zum Robinienweg. „Wir wollten eigentlich noch mehr machen“, erklärt Carola Kapitza, „aber die Baupreise haben dermaßen angezogen, dass das Geld gegenwärtig nicht für mehr reicht.“

Margot Günther vom Premnitzer Seniorenbeirat, die auch im Ausschuss für Soziales und Finanzen sitzt, widmet dem Gehwegbau seit einiger Zeit ihre bevorzugte Aufmerksamkeit. „Ich bin froh, dass wir jetzt so einen guten Draht zur Stadtverwaltung haben“, teilt sie mit. Sie freue sich, dass die Gehwege an der Karl-Marx-Straße jetzt weiter erneuert werden. Der Weg zwischen NP-Markt und Karl-Liebknecht-Straße sei sehr schlecht – gut, dass dort jetzt bald gebaut werden soll.

Gehwegabschnitte: Fertig, beauftragt, gewünscht

Fertig gestellt wurde in diesem Jahr bereits der Gehwegabschnitt an der Karl-Marx-Straße von Nummer 41 bis 51.

Beauftragt ist die Erneuerung des Gehwegs an der Karl-Marx-Straße von der Bergstraße bis zur Karl-Liebknecht-Straße. Beauftragt ist auch ein 1,20 Meter breiter Gehweg neben der Döberitzer Straße in Mögelin.

Baubeginn soll in den beiden genannten Fällen der 20. Juni sein.

Gewünscht: K.-Marx-Straße zwischen NP und K.-Liebknecht-Straße, M.-Gorki-Straße 1 bis 14, Bahnhofstraße von Garten- bis Alte Hauptstraße. Mögelin: Abschnitte der Hauptstraße. Döberitz: Abschnitte Dorfplatz und Dorfstraße.

Wichtig aus Sicht des Seniorenrates, betont sie, sei auch die Straße der Freundschaft. Dort wohnten viele ältere Leute mit Rollatoren und Rollstühlen, den hätte man gerne vorziehen wollen. Man achte auch darauf, dass in den Ortsteilen Döberitz und Mögelin etwas für die Senioren getan werde. „Alles auf einmal geht eben nicht“, gibt Margot Günther zu. Stück für Stück müsse der Gehwegbau weiter fortgeführt werden, und der Seniorenbeirat bleibe weiter am Thema dran.

Vor wenigen Tagen ist gerade erst am Markt in den etwas holprigen Schillerweg ein glatter Überweg eingepflastert worden (Foto oben), damit ältere Leute mit ihren Rollatoren dort besser drüber kommen. In Höhe der Sparkasse ist im vergangenen Jahr bereits ein ähnlicher Streifen eingesetzt worden. Senioren hatten Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) darum gebeten. Im ganzen Jahr plane die Stadt für Reparaturen an Straßen und Gehwegen insgesamt 100 000 Euro ein, sagt Carola Kapitza. Wenn zum Ende des Jahres noch finanzielle Mittel davon übrig seien, macht sie Mut, dann sei es denkbar, dass noch einige weitere kleinere Gehwegabschnitte neu gepflastert werden.

Von Bernd Geske

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