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Havelland Seniorenheim für Dallgow Mitte
Lokales Havelland Seniorenheim für Dallgow Mitte
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16:55 10.06.2016
Offen und kompakt zugleich: Der Entwurf für die neue Senioreneinrichtung am Dallgower Bahnhof. Quelle: Büro Wegner
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Dallgow-Döberitz

Geredet wird über das Projekt schon lange, nun nimmt die Seniorenanlage im Zen-trum von Dallgow-Döberitz konkrete Züge an. Auf dem Gelände Seestraße/Ecke Bahnhofstraße will der Landesausschuss für Innere Mission (Lafim) bauen.

Bereits am 7. Januar 2009 war der Bebauungsplan D 24 in Kraft getreten. Er legte ziemlich genau fest, auf dem Areal ein Pflegeheim und eine Anlage für betreutes Wohnen zu errichten, ein hinterer Teil des Grundstücks ist als Waldfläche festgesetzt. An all die Vorgaben mussten sich die Projektentwickler halten. Der Potsdamer Architekt Matthias Wegner stellte das Projekt jüngst im Bauausschuss der Gemeinde vor.

Danach besteht das Projekt aus zwei Gebäuden. Ein viergeschossiger Winkelbau reicht vom historischen Altbau in der Bahnhofstraße bis zur Seestraße, an der Seestraße soll ein kleineres, dreigeschossiges Haus für Büros und Spezialwohngruppen entstehen. Etwa 100 Menschen können in den Häusern wohnen und in ganz verschiedenen Formen betreut werden. Dazu gehören auch Appartments oder ambulante Wohngruppen, etwa für Leute nach Rehamaßnahmen, die den Alltag noch nicht alleine meistern und zumindest zeitweise auf Hilfe angewiesen sind.

Das Erdgeschoss des Hauses an der Bahnhofstraße ist nach Vorgaben der Gemeinde arkadenartig gestaltet. Hier wird die Küche des Hauses, die auch andere Lafim-Einrichtungen oder „Essen auf Rädern“ beliefern soll, ihren Platz haben, hier soll aber auch Raum für ein Bistro und einen Laden zur Nahversorgung sein.

Das gesamte Projekt wird von der Berliner Firma Egenter & Czischka entwickelt, der Lafim wird später Mieter des Komplexes sein. Der Landesausschuss für Innere Mission betreibt etwa 30 Seniorenheime im Bundesland Brandenburg, darunter das Heim „Kurt Bohm“ in Ketzin.

„Das Projekt ist gut für die Gemeinde, auch an diesem Standort“, sagte im Bauausschuss Theo Hölscher (SPD). Diskussionen gab es aber, was die Gestaltung und was die Parkplatzsituation betraf.
Der kompakte Viergeschosser wurde da schon mal mit „Sieht ja auch wie in Berlin“ kommentiert. Eine Mehrheit schien aber von der Gestaltung mit der durch Erker zerklüfteten Fassade durchaus angetan. Ralf Böttcher (CDU) wollte auf Nummer Sicher gehen und die Gestaltung vertraglich gesichert sehen.

Bedenken hatten die Dallgower aber bei den Parkplätzen. Nach der Stellplatzsatzung der Gemeinde wären für das gesamte Objekt 30 Stellplätze nötig, 18 hat der Planer aber nur untergebracht. „Wir schlagen eine Verminderung vor“, sagte Architekt Matthias Wegner, denn das ließe die Satzung in begründeten Fällen zu. Projektentwickler Daniel Egenter rechnete vor, dass 18 Stellplätze reichen könnten: Die Bewohner solcher Häuser hätten fast nie ein Auto und das Personal käme sehr oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zumindest letzteres könne hier anders sein, gab Lothar Ladewig (FWG) zu bedenken, hier könne das Personal vielleicht von den Dörfern kommen und auf Autos angewiesen sein.

Ladewig hatte auch an anderer Stelle Bedenken, so soll die Küche komplett über die Bahnhofstraße und nicht über den Hof beliefert werden. Der Hof ist mit Bäumen bewachsen, dort haben die Planer versucht, möglichst viel Grün zu erhalten. Auf Kosten einer Feuerwehrzufahrt von der hinteren Seite des Hauses, bemängelten an der Stelle einige Abgeordneten. Sie gaben den Planern ein grundsätzliches Ja, aber auch einige Problempunkte mit auf den Weg.

Von Marlies Schnaibel

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