Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Seniorenrat ab Januar mit neuem Vorstand
Lokales Havelland Seniorenrat ab Januar mit neuem Vorstand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:32 08.04.2018
Petra Herbrich (r.) und Christiane Thielke bilden den neuen Vorstand des Rathenower Seniorenbeirats. Quelle: Christin Schmidt
Anzeige
Rathenow

Der Rathenower Seniorenrat startet mit Frauenpower ins neue Jahr. Petra Herbrich und Christiane Thielke übernehmen ab 1. Januar 2018 den Vorstand des Gremiums. Sie werden künftig die Interessen der Senioren vertreten.

Die beiden Frauen sind noch recht neu im Seniorenrat, Christiane Thielke ist seit einem Jahr dabei, Petra Herbrich, mit 61 Jahren derzeit jüngstes Mitglied, hat sich im September in den Ruhestand verabschiedet und nimmt sich nun mehr Zeit fürs Ehrenamt.

Die neue Aufgabe ist für Herbrich kein gänzlich neues Feld. Viele Jahre war sie als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Ansprechpartnerin für den Seniorenrat. „Im Prinzip habe ich jetzt nur die Seiten gewechselt“, sagt Herbrich.

Mitspracherecht in Ausschüssen jetzt schriftlich verankert

Bevor sie ihren Schreibtisch räumte, hat sie aber erst noch die Hauptsatzung geändert. Darin ist nun schriftlich verankert, dass der Seniorenrat in sämtliche Ausschüsse ein Mitglied als sachkundigen Einwohner entsenden kann. Zwar wurde dies schon seit Jahren praktiziert, allerdings war es bisher lediglich eine mündliche Abmachung, ein Beschluss, der nun auch schriftlich verankert ist, so Herbrich.

Franziska Rahn, Sachbearbeiterin für die Bereiche Kultur, soziale Vereine und Seniorenbeirat in der Stadtverwaltung tritt nun in Petra Herbrichs Fußstapfen. Diese wiederum übernimmt den Vorsitz im Seniorenbeirat von Hannelore, die seit 2009 Mitglied ist und seit vier Jahren Vorstandsvorsitzende. Aus gesundheitlichen Gründen gibt sie diesen Posten jetzt ab. Dem Seniorenrat beliebt die 71-Jährige als Mitglied weiterhin erhalten.

Ihr Stellvertreter, Siegfried Wanagas, hat ebenfalls sein Amt niedergelegt. Er war seit 2012 Mitglied im Seniorenrat und wird das Gremium im März aus gesundheitlichen Gründen ganz verlassen. Er hofft, dass jemand aus der Gruppe SPD-60-Plus seine Nachfolge antritt. Wanagas saß als Sachkundiger Einwohner für den Seniorenrat im Bauausschuss.

Der erste Seniorenrat im Havelland

Der Seniorenrat vertritt die Interessen älterer Menschen in Rathenow und ist ein Gremium, in das die größten Seniorenvereine und -organisationen Mitglieder entsenden. Hannelore Schmidt zum Beispiel ist Mitglied des Seniorenvereins der GWG Rathenower Wohnungsbaugenossenschaft und vertritt diesen im Seniorenrat. Petra Herbrich repräsentiert die Volkssolidarität, Christiane Thielke die Arbeiterwohlfahrt.

„Ich möchte, dass wir künftig die Interessen der Senioren noch stärker in den Ausschüssen vertreten“, macht Petra Herbrich eines ihrer Ziele deutlich. Als Vorsitzende wird sie nun in der Stadtverordnetenversammlung sitzen.

Petra Herbrich und Christiane Thielke haben sich zudem vorgenommen, die verschiedenen Vereine aufzusuchen, „denn dort treffen wir die Senioren und können mit ihnen ins Gespräch kommen“. Auch die Zusammenarbeit mit dem KiJuPa soll weiterhin ein Schwerpunkt sein und natürlich der Rideplatz. „Dieses Projekt werden wir weiterhin unterstützen“, versichert Herbrich. Zudem sollen im nächsten Jahr unbedingt die geplanten Bänke in den Außenbereichen der Stadt aufgestellt werden.

Seit 1994 hat Rathenow bereits einen Seniorenrat, es war der erste Seniorenrat im Landkreis Havelland.

Von Christin Schmidt

Vor vier Jahren hat die Firma Milcaféa in Rathenow Flächen zum Nordbahnhof hin erworben, um sie für Produktionshallen zu nutzen. Für das Gewerbegebiet war ein Bebauungsplan aufzustellen, der seit Februar 2013 in Bearbeitung ist. Nun hat die Stadtverordnetenversammlung den Plan wieder in die Ausschüsse verwiesen.

28.02.2018

Der neue Haushalt und die Probleme mit Jugendlichen rund um den Märkischen Platz in Rathenow werden alle vor besondere Herausforderungen stellen, so Bürgermeister Seeger in seiner traditionellen Erklärung zum Jahreswechsel. Die Investitionen in Bildung und Stadtzentrum geben allerdings Anlass, optimistisch zu sein.

30.12.2017

Rund 80 Prozent der alten Bausubstanz in der Nauener Altstadt ist seit der Wende wieder hergestellt worden. Zahlreiche Häuserzeilen, die nach dem großen Stadtbrand von 1695 neu entstanden waren, sehen mit ihrem Fachwerk aus wie in ihren besten Tagen. Doch es gibt auch Rückschläge zu verzeichnen, so wie jetzt bei der Alten Brauerei.

30.12.2017
Anzeige