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Siegerentwurf für neues Zentrum

Falkensee Siegerentwurf für neues Zentrum

Eine neunköpfige Jury entschied sich für die Idee des Falkenseer Büros Gaebel, wenn es um die Gestaltung des Areal der alten Stadthalle geht. An einem begrenzten Wettbewerb hatten sich sechs Architekturbüros beteiligt.

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Siegerentwurf für das Areal der alten Stadthalle.

Quelle: Büro

Falkensee. Das Ergebnis steht fest: Der Entwurf 2 ist der Sieger im Architekturwettbewerb für die Neugestaltung in Falkensees Mitte. Eine neunköpfige Jury hatte sich Dienstagabend nach längerer Diskussion einstimmig für den Entwurf entschieden, der vom Falkenseer Büro Gaebel stammt.

Der auslobende Investor, Architekten und drei Stadtverordnete hatten in der Jury über die anonym vorgelegten Entwürfe diskutiert. Dabei war lange über einen weiteren Falkenseer Entwurf gesprochen worden, darin hatten sich die Architekten nicht an die vorgegebene Grundstücksgröße gehalten und nicht wie in den Ausschreibungsunterlagen gefordert, die Fläche an der Bahnhofsstraße frei gelassen. So war es aber der Wille der Stadtverordneten, die über den Verkauf der Fläche entschieden hatten. Sie wollten mehrheitlich den Platz zum Gutspark offenhalten. Sie hatten ein Wohn- und Geschäftshaus gefordert, das unter anderem Platz für einen Einzelhandelsgroßmarkt bietet. Am Sonnabend waren die sechs Bewerber im Rathaus vorgestellt worden, dort hatten viele Falkenseer die Möglichkeit genutzt, sich die Entwürfe anzuschauen und ihre Meinung zu äußern. Die Notwendigkeit eines weiteren Supermarktes in der Innenstadt wurde von vielen angezweifelt.

Die deutliche Mehrheit der Falkenseer Bürger hatte sich am Sonnabend für den jetzigen Siegerentwurf ausgesprochen. Der sieht auf einem eingeschossigen Grundgeschoss für Einzelhandel den Bau von vier trassenförmig gestaffelten Gebäuden vor. Dazwischen sind offene Räume und Blickbeziehungen zu allen vier Seiten, darunter zum Gutspark.

„Das ist ein ansprechender Entwurf für die Gestaltung des Zentrums“, freute sich Peter Kissing, der für die SPD in der Jury saß. Dass die Sieger aus Falkensee kommen, freute ihn zusätzlich. „Der Wettbewerb und die Bürgerbeteiligung sind sehr gut gelaufen“, sagte er. Aber solche Verfahren kosten auch viel Geld.

Der Siegerentwurf wird am 21. Juni im Hauptausschuss der Falkenseer Stadtverordnetenversammlung vorgestellt und die Juryentscheidung begründet. Ob und wie er umgesetzt wird, muss danach geklärt werden. Denn der Siegerentwurf ist nicht nur der schönste, er ist auch in der Umsetzung deutlich der teuerste. Außerdem muss geklärt werden, wie die geforderten Stellplätze für Fahrzeuge gesichert werden, möglicherweise über eine größere Tiefgarage. Dafür müsste der Bebauungsplan F 17 A „Zentrum Campus“ geändert werden.

Von Marlies Schnaibel

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