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Havelland Silberhochzeit am Ehrenstein
Lokales Havelland Silberhochzeit am Ehrenstein
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16:33 31.07.2016
Am Ehrenstein auf dem Backofenberg begingen Strodehne und Elsdorf-Westermühlen mit einem Festakt ihre 25-jährige kommunale Partnerschaft. Quelle: Norbert Stein
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Strodehne

Auf dem Backofenberg in Strodehne wehen die Fahnen mit den Wappen der Gemeinden Elsdorf-Westermühlen und Havelaue. Strodehne ist seit 2003 ein Ortsteil der Gemeinde Havelaue. Die Feuerwehrblaskapelle Elsdorf-Westermühlen spielt mit dem Schleswig-Holstein-Lied und dem Brandenburg-Lied die Landeshymnen der Jubilare. Seit nunmehr 25 Jahren verbindet Strodehne im Havelland und Elsdorf-Westermühlen im Kreis Rendsburg-Eckernförde eine kommunale Partnerschaft. Standesgemäß begangen wurde dieses Jubiläum am Samstag im Rahmen des diesjährigen Havelfestes mit einem Festakt, der Strodehner Einwohner mit vielen Gästen aus Elsdorf-Westermühlen und Initiatoren der ersten Stunden für die Partnerschaft vereinte.

Mit einem Umzug ging es vom Festakt in der Ortsmitte zum Havelfest. Quelle: Norbert Stein

„Wir feiern Silberhochzeit“, sagte die Strodehner Ortsvorsteherin Edeltraud Massow vor dem der Partnerschaft gewidmeten Ehrenstein auf dem Backofenberg zur Begrüßung. „Wie im Leben eines Silberpaares haben wir auch in unserer kommunalen Partnerschaft die wildeste Zeit hinter uns“, so die Ortsvorsteherin weiter. „Wir haben uns in 25 Jahren kennen und schätzen gelernt. Die Partnerschaft lebt heute von vielen persönliche Bekanntschaften und gegenseitigen Besuchen“. Inzwischen wird diese Verbindung nach 25 Jahren auch schon von einer neuen Generation gepflegt. Ein Beispiel dafür ist der regelmäßige Auftritt der Theatergruppe Elsdorf-Westermühlen beim jährlichen Feuerwehrball in Strodehne.

Tatkräftige Unterstützung bei Dorferneuerung nach der Wende

Ihre wildesten Jahre hatte die Partnerschaft in den ersten Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung. Elsdorf-Westermühlen hat Strodehne damals mit Rat, Tat und auch Geld geholfen, die notwendigen Pläne und Satzungen zur Dorferneuerung zu erstellen. „Ohne diese Hilfe und Unterstützung wäre unser Dorf nicht so schön, wie es heute ist“, sagte beim Festakt Joachim Kühne, der am 26. Juli 1991 als damaliger Bürgermeister von Strodehne zu den Mitunterzeichnern des Partnerschaftsvertrages gehörte. Sein Nachfolger im Ehrenamt des Bürgermeisters, Wolfgang Schwuchow, pflegte die guten Verbindungen, berichte am Samstag von vielen Hilfen und schönen Begegnungen. „So soll es bleiben und ich bin weiter dabei“, sagte Schwuchow, der bei den Kommunalwahlen 2013 nicht wieder als Bürgermeister kandidierte.

Das Spiel ohne Grenzen – in diesem Jahr unter anderem mit Melonen-Wasserrugby – war wie jedes Jahr einer der Höhepunkte des Havelfestes. Quelle: Norbert Stein

„Wir werden unsere Partnerschaft weiter mit Leben erfüllen. Sie gibt uns gegenseitig etwas und vor allem unseren Menschen“, betonte Elsdorf-Westermühlens Bürgermeister Dirk Reese, während schon die ersten Sektkorken knallten um gemeinsam auf das Jubiläum anstoßen zu können. Anschließend ging es mit Musik, gespielt von der Feuerwehrblaskapelle, mit einem Umzug durch das Dorf zum Havelfest. Aktionsstände des Heimatvereins Strodehne , des Vereins Lebendige Zukunft Strodehne und der Landmade-Künstler mit der Vorstellung eines Kittelschürzen-Projekts, Kutschfahrten und weitere Angebote sorgten für Abwechslung und Kurzweil bei den Besuchern. Spaß und beste Unterhaltung bot wieder einmal das traditionelle Spiel ohne Grenzen. Vier Mannschaften nahmen teil und hatten mit Schubkarren-Slalom, Äpfel suchen im Mehl, Rasenski und Melonen-Wasserrugby schon eigenartige Disziplinen zu bewältigen. Gewonnen hat die Mannschaft aus Salzwedel, vor den Gastgebern aus Strodehne.

Von Norbert Stein

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