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So sehen Rathenower Schüler ihre Stadt

Zum 800. Jubiläum So sehen Rathenower Schüler ihre Stadt

Die Gesamtschule Bruno H. Bürgel zeigt in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche seit Donnerstagnachmittag die Ausstellung „Les Couleurs de Rathenow“. Das sind insgesamt 50 Zeichnungen, Malereien, Collagen und Fotos, die im Kunstunterricht angefertigt worden sind. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Jubiläum „800 Jahre Rathenow“.

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Anna-Lena Brunnarius vor ihrem Bild „Immer wenn es Träume regnet“ mit Dustin Brandt (links) und Immanuel Severin.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche zeigt die Gesamtschule Bruno H. Bürgel seit Donnerstagnachmittag die Ausstellung „Les Couleurs de Rathenow“ („Die Farben von Rathenow“). Das ist eine vielgestaltige Präsentation von insgesamt 50 Arbeiten, die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen im Kunstunterricht angefertigt haben. Ausgebildet und angeleitet wurden sie von den vier Kunsterzieherinnen Sabine Adam, Stephanie Lutz, Marianne Müller und Birgit Wessolowski. Die Jugendlichen waren aufgefordert worden, sich mit ihrer Stadt und der Region auseinanderzusetzen. Die Auswahl erfolgte mit Blick auf das Jubiläum „800 Jahre Rathenow“, das 2016 von Januar bis Dezember mit den verschiedensten Veranstaltungen gefeiert wird.

Stadtansichten fast immer mit eingearbeitet

Pfarrer Andreas Buchholz ließ in der Eröffnungsandacht seine Begeisterung frei heraus. „Herzlichen Glückwunsch dieser Stadt und dieser Schule“, rief er aus, „die solche Lehrerinnen hat, die solche Dinge ermöglichen!“ Einen Glückwunsch auch an die Stadt, deren Schüler solche Dinge vollbringen könnten. Von der Vielfalt der vorgestellten Arbeiten sei er tief beeindruckt, bekannte Andreas Buchholz, er freue sich sehr. Zu sehen sind Zeichnungen, Malereien, Collagen und Fotos. Rathenower Stadtansichten sind fast immer mit eingearbeitet.

Am meisten vertreten ist die Sankt-Marien-Andreas-Kirche – allerdings manchmal kreativ verfremdet oder in fremder Umgebung. Mal sieht man das Gotteshaus im Gothic-Umfeld, einmal traumhaft-surreal und einmal schlängelt sich gar ein gewaltiges schwarzes Monster drum herum. Titel: „Glaubensfrage“.

Förderkreis ist der Veranstalter

Die Ausstellung ist eine Veranstaltung des Förderkreises zum Wiederaufbau der Kirche. Dessen Vorsitzender Heinz-Walter Knackmuß und Pfarrer Andreas Buchholz waren besonders angetan vom Bild „Immer wenn es Träume regnet“ (Foto oben), das von Anna-Lena Brunnarius aus der 9. Klasse stammt. Sie zeigt die Sankt-Marien-Andreas-Kirche als Schattenriss, darüber ein riesiger Schirm, der von ihr verschiedenfarbige dünne Rinnsale fernhält, die vom Himmel kommen.

Der Betrachter soll selbst beurteilen, ob die Kirche hier vor den herabregnenden bunten Fantasien mehr beschützt oder doch eher abgeschirmt wird. Pfarrer Buchholz jedenfalls fand es toll und trug Psalm 91 aus der Bibel dazu vor: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt...“

info: Dienstag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag, 14 bis 16 Uhr. Bilder für 10 bis 90 Euro. Eintritt frei.

Von Bernd Geske

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