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So wenig Asylkritiker in Rathenow wie nie zuvor

Bürgerbündnis Havelland So wenig Asylkritiker in Rathenow wie nie zuvor

Das asylkritische Bürgerbündnis Havelland hatte am Dienstagabend wieder zur Kundgebung auf den Märkischen Platz von Rathenow eingeladen. Nie zuvor konnte es so wenig Anhänger mobilisieren. Zu Beginn waren es 100 Teilnehmer, später wuchs die Zahl auf 150. Wegen der Terroranschläge in Brüssel fand auf dem August-Bebel-Platz erstmals keine Gegendemo statt.

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Gerade einmal hundert Anhänger kamen zusammen, als am Dienstagabend die Kundgebung auf dem Märkischen Platz begann.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Nie zuvor hat das asylkritische Bürgerbündnis Havelland weniger Anhänger mobilisieren können als am Dienstagabend. Als die Kundgebung um 18.30 Uhr begann, fanden sich gerade einmal einhundert Anhänger zusammen. Das mag daran gelegen haben, dass genau in jener Minute ein heftiger Regenguss niederging. Im Laufe der Veranstaltung wuchs die Zahl der Teilnehmer dann auf rund 150 an. Der Verantwortliche Christian Kaiser zeigte sich trotzdem zufrieden. Er zählte die Erfolge auf, die das Bürgerbündnis aus seiner Sicht verbuchen kann. Es habe durch sein Drängen maßgeblich dazu beigetragen, die Buga-Schulden offenzulegen, verkündete er. Und dass zwei Mitglieder der Linken-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung zur CDU wechselten, schrieb er auch zum Teil dem Bürgerbündnis zu.

Auch dieses Mal wieder machten sich die Teilnehmer auf zu einem „Abendspaziergang“ durch die Stadt. Weil der Umzug am August-Bebel-Platz vorbei führen sollte, hatte die Gemeinschaft „Unser Rathenow. Miteinander. Füreinander.“ erstmals nicht zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Angesichts der Terroranschläge in Brüssel sollte es keine politische Kundgebung geben. Die Evangelische Kirchengemeinde hatte stattdessen zu einer Gedenkveranstaltung an der Sankt-Marien-Andreas-Kirche eingeladen. Dort konnten sich die Teilnehmer in ein Kondolenzbuch für die Opfer der Anschlage von Brüssel eintragen.

Von Bernd Geske

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