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Sonne und Sterne legen Pause ein

Das Wochenende im Sternenpark Milow Sonne und Sterne legen Pause ein

Die Sonne sollte der Stargast sein. Doch sie blinzelte nur gelegentlich am Samstag auf Milow. Stattdessen war der Himmel meist von Wolken verhangen, aus denen dann auch noch immer wieder Regen fiel. Alles andere als gute Bedingungen, den Sommer mit einem besonderen Fest zu begrüßen.

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Die erste Fahrt mit dem selbst gebauten Floß auf der Stremme.

Quelle: N. Stein

Milow. An eine laue Sommernacht ist schon längst nicht mehr zu denken, als am Nachmittag Felix Menzel (SPD) im Gutskomplex den akustisch Kampf gegen kräftig prasselnden Regen verliert. Der Bürgermeister Milower Land unterbricht für einige Minuten die Eröffnung der von Gemeinde, Naturparkverwaltung und Naturwacht Westhavelland gemeinsam mit dem Nabu-Regionalverband vorbereitete Sommernacht im Sternenpark.

Später setzt Menzel seine Begrüßung fort und zeichnet im Anschluss den Ortsvorsteher von Milow, Winfried Ganzer, für sein gesellschaftliches Engagement mit der Ehrennadel der Gemeinde Milower Land in Gold aus.

Die Akkordeongruppe der Musikschule Fröhlich, von Naturwacht und Nabu betreute Aktionsstände und Kuchenbasar der Ortsfeuerwehr sorgen für Leben im Gutskomplex. Im Besucherzentrum beteiligen sich große und kleine Besucher an einem Familienquiz, bei dem acht Fragen rund um Sonne, Mond und Sterne zu beantworten sind. Im Ausstellungsraum zum Sternenpark füllen sich für Filmvorführungen die Besucherplätze. Als Erstes wird der Kinderfilm „Der Mondbär“ gezeigt. Im Gemeinderaum gibt Ralf König Tipps zum Bau einer Sonnenuhr.

Erster Sternenpark

Der Naturpark Westhavelland, wurde im Februar 2014 von der International Dark Sky Association (IDA) zum ersten deutschen Sternenpark ernannt.
In Lochow kann man in klaren Nächten den Sternenhimmel, die Milchstraße, Zodiakaltlicht und andere schwache Himmelskörper beobachten. Wer einfach mal einen romantischen Abend zu zweit verbringen möchte, für den ist ein Ausflug ins Havelland genau das Richtige.

Rolf-Dieter Scholz vom Leibnitzinstitut für Astrophysik Potsdam hält einen Vortrag „Unscheinbare Nachbarn der Sonne“ und Ilona Langgemach, Leiterin der Naturparkwesthavelland, spricht zu regionalen Entwicklungschancen im Sternenpark Westhavelland.

Begonnen hat die Veranstaltung mit einem Festgottesdienst in der Kirche. Im Anschluss lud Pfarrer Christoph Seydich zur Kirchenführung ein, bei der er die Geschichte, Deckenbilder und Ausgestaltung des Gotteshauses, zu der auch sechs Sonnen gehören, erläuterte. Auf dem Weg zum Markttreiben auf dem Sportplatz konnten die Besucher den Apothekergarten besichtigen oder beim Bäcker und Gastwirt Einkehr halten.

Auf dem Sportplatz selbst gab es Abwechslung. Wie Nelly (7 Jahre) bastelten auch andere Kinder am Stand des Jugendtreffs Milow/Großwudicke Sonnen, Sterne und Monde für den abendlichen Laternenumzug. Mit Sternkeksen aus Dinkel lockten die Akteure aus Großwudicke/Buckow die Besucher und bei den Leuten aus Bützer gab es Halbmond-Crepes mit Schokoladenfüllung.

Sternschnuppen-Cocktails und Schmalzstullen konnten die Besucher am Jercheler Stand probieren. Jerchel war mit einer starken Truppe vertreten bei der Sommernacht im Sternenpark. „Feuerwehr und auch andere Einwohner waren sofort zum Mitmachen bereit“, erzählte Ortsvorsteherin Sigrid Puhlmann und fand schade, dass sich nicht alle Ortsteile am Fest beteiligten. Am Abend spielten die „Dandys“ zum Tanz auf.

Von Norbert Stein

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