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Havelland Soziale Anlaufstelle ist immer öfter gefragt
Lokales Havelland Soziale Anlaufstelle ist immer öfter gefragt
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13:27 29.01.2018
Heidi Schneider in der Sozialen Anlaufstelle von Premnitz. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

Die Stadt Premnitz hat sich eine Einrichtung geschaffen, die es so nicht noch einmal im Westhavelland gibt. In der Sozialen Anlaufstelle, die sich im Haus 2 der Stadtverwaltung an der Liebigstraße 40 befindet, kümmert sich Heidi Schneider um alle Leute, die beim Umgang mit Behörden und Institutionen Unterstützung brauchen.

Gegründet wurde die Anlaufstelle bereits im Jahr 2009. In der ersten Zeit wurde sie zunächst über das Kommunal-Kombi-Programm finanziert und später über das 100-Stellen-Programm. Als dann aber diese Fördermöglichkeiten nicht mehr nutzbar waren, einigten sich 2015 vier Partner in Premnitz, jeweils mit einem Viertel zur weiteren Erhaltung der Stelle beizutragen. Bis heute sind das die Stadt Premnitz, die Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG), die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) und die Stadtwerke Premnitz.

In 70 Fällen hat Heidi Schneider auch Hausbesuche gemacht

Wie Heidi Schneider berichtet, hat sie im Laufe des Jahres 2017 insgesamt 727 Anliegen bearbeitet. Das ist ein Anstieg, verglichen mit den 682 Fällen im Jahr 2016 und den 666 Anliegen 2015. Meist kommen die Bürger zu ihr ins Büro. Aber in 70 Fällen, bei denen sie es angebracht fand, hat Heidi Schneider auch Hausbesuche gemacht. Mieter der PWG waren es 417-mal und 163-mal Mieter der WBG. Nicht in die offizielle Statistik eingegangen sind dabei die weniger umfangreichen Angelegenheiten und „Befindlichkeiten“ von Menschen, die nicht namentlich erfasst worden sind.

„Die Soziale Anlaufstelle ist für uns wichtig“, sagt Bürgermeister Ralf Tebling (SPD), „damit Empfänger von Arbeitslosengeld 2 zu ihrem Recht kommen und damit wir Wohnungsräumungen möglichst verhindern können.“ In der Stadt Premnitz gebe es eine relativ hohe Zahl von Leistungsempfängern, erklärt er, und auch einen verhältnismäßig großen Anteil von älteren Menschen. Die Notwendigkeit der Sozialen Anlaufstelle sei deshalb niemals in Frage gestellt worden.

Häufige Themen sind Grundsicherung, Wohngeld und Pflegestufen

Dass die Zahl der Anliegen gewachsen ist, könnte als Beleg für mehr Probleme gewertet werden. Heidi Schneider sieht das anders. „Es hat sich gut entwickelt“, sagt sie. Eher sei es so, dass mehr Menschen vom Angebot erfahren haben und die Soziale Anlaufstelle nutzen. Die häufigsten Themen sind Grundsicherung im Alter, Wohngeld, Pflegestufen, Schwerbehindertenausweise, Zuzahlungsbefreiung bei Krankenkassen und Arbeitslosengeld 2. Meist hilft Heidi Schneider beim Stellen von Anträgen und Ausfüllen von Formularen.

Ihre Sprechzeiten sind Montag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr. Telefonisch ist sie erreichbar unter 03386/ 259 227. Heidi Schneider gibt zu, dass sie es manchmal durchaus mit schwierigen Schicksalen zu tun bekommt. „Ich musste lernen, die traurigen Dinge nicht so nahe an mich heran zu lassen“, sagt sie, „sonst komme ich zu sehr ins Grübeln.“ In solchen Situationen stelle sie sich vielmehr die Frage: Wie kann ich hier am besten helfen?

Von Bernd Geske

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