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Sozialfachschule öffnet Türen für Besucher

Premnitz Sozialfachschule öffnet Türen für Besucher

Die Berufliche Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz lädt am Sonnabend, 6. Mai, von 9 bis 13 Uhr ein zum Tag der offenen Tür. Vorgestellt werden die drei Ausbildungszweige Sozialassistenz, Erziehung und Heilerziehungspflege.

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Die Schülerinnen und Schüler der Sozialfachschule in Premnitz zeigen am Tag der offenen Tür verschiedene Inhalte ihrer Ausbildung.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Zu ihrem diesjährigen Tag der offenen Tür lädt die Berufliche Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz am Sonnabend, 6. Mai, von 9 bis 13 Uhr ein. Die Bildungsstätte an der Alten Hauptstraße 24 gehört zum Bezirksverband Potsdam der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und ist die einzige Schule mit einem freien Träger im Westhavelland. Sie hat ihren Tag der offenen Tür in diesem Jahr unter das Motto „Kinder sind unsere Zukunft“ gestellt. Es ist bekannt, dass es dort besonders viele Berufsfach- und Fachschüler mit Kindern gibt.

Die Schule präsentiert sich als Ausbildungsstätte für gegenwärtig 220 junge Leute in den drei Bereichen Sozialassistenz, Heilerziehungspflege und Erziehung. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr werden die unterschiedlichen Inhalte der verschiedenen Ausbildungsrichtungen vorgestellt. Es sollen Einblicke gewährt werden in die verschiedenen Praxisbereiche. Für Erwachsene und auch Kinder gibt es Mitmach-Angebote in den Bereichen Kreativität, Bewegung und Musik. Bezogen auf die Ausbildung in der Heilerziehungspflege werden Förderangebote vorgestellt.

Abschluss Heilerziehungspfleger auf Arbeitsmarkt zunehmend gefragt

„Wir hoffen auf reges Interesse an der Ausbildung in unserer Beruflichen Schule“, sagt Schulleiterin Kerstin Müller, „Lehrer und Schulleitung stehen für Fragen zur Verfügung und Bewerbungen werden gerne entgegen genommen.“ Auch wenn das Motto des diesjährigen Tages der offenen Tür sich auf Kinder beziehe, sei die Schule sehr daran interessiert, möglichst viele Leute anzusprechen, die sich für eine Ausbildung im Bereich der Arbeit mit behinderten Menschen interessieren. Der Abschluss der staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger sei zunehmend wieder auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Auch wenn der Wunsch bestehe, sich beruflich zu verändern, könne die Schule der richtige Ansprechpartner sein. Traditionell sind zum Tag der offenen Tür auch wieder alle ehemaligen Berufsfach- und Fachschüler eingeladen.

Die Schule war 2008 nach Premnitz umgezogen, weil ihr vom Landkreis die Räume an der Bammer Landstraße in Rathenow gekündigt worden waren. In Premnitz hatte die Grundschule Geschwister Scholl leer gestanden. 2013 feierte die Sozialfachschule dann dort ihr 20-jähriges Bestehen und nahm den Namen „Sophie Scholl“ an. Sie ist ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Premnitz geworden.

Von Bernd Geske

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