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Sozialschule mit sehr vielen Absolventen

Premnitz Sozialschule mit sehr vielen Absolventen

Die Berufliche Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz hat lange nicht so viele Absolventen wie in diesem Jahr gehabt. 62 Erzieherinnen und Erzieher sowie Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger haben ihre Abschlusszeugnisse bekommen. Außerdem noch 18 neue Sozialassistenten. Die Noten sind überdurchschnittlich gut gewesen.

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Freude für Leiterin Kerstin Müller (re.): Die Schule für Sozialwesen hat diesmal viele Absolventen und bessere Noten als in früheren Jahren.
 

Quelle: Bernd Geske

Premnitz.  Lange nicht hat die Berufliche Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz so viele Absolventen wie in diesem Jahr gehabt. Die Abschlussergebnisse waren auch ungewöhnlich gut. Trotzdem sind die Lehrkräfte und vor allem die Schulsachbearbeiterin jetzt besonders froh, dass die Zeugnisübergabe endlich hinter ihnen liegt. Der Reihe nach: In früheren Jahren sind Absolventen der Schule für Sozialwesen, die sich um ein Studium bewerben wollten, häufig in Zeitnot gekommen, weil sie ihre Abschlusszeugnisse erst am Ende des offiziellen Schuljahres erhalten sollten. Da waren die Bewerbungsfristen der Fachhochschulen und Universitäten fast abgelaufen.

„Jungen Leuten, die studieren wollten, haben wir deshalb ihre Zeugnisse meist schon früher übergeben“, berichtet Schulleiterin Kerstin Müller. Nun aber habe es erstmals eine Anweisung des Bildungsministeriums gegeben, dass allen Absolventen die Abschlusszeugnisse bereits am 30. Juni übergeben werden sollen. Der offizielle letzte Schultag wäre erst der 19. Juli gewesen. So kam es, dass die Prüfungen und das Schreiben der Zeugnisse erstmals rund drei Wochen früher als sonst über die Bühne gehen mussten. „Es wurde alles zeitlich ein bisschen eng“, sagt Kerstin Müller, „aber wir haben es geschafft und sind alle mit einem sehr positiven Abschluss belohnt worden.“

Nach fast 20 Jahren an der Schule ist Lehrerin Sabine Günther in den Ruhestand verabschiedet worden

Nach fast 20 Jahren an der Schule ist Lehrerin Sabine Günther in den Ruhestand verabschiedet worden. Links Schulleiterin Kerstin Müller, rechts Stellvertreter Knut Gentes.

Quelle: Bernd Geske

Mit 62 frisch gebackenen Erziehern und Heilerziehungspflegern sowie 18 jungen Sozialassistenten hat die Sozialschule so viele Absolventen wie seit vielen Jahren nicht mehr gehabt. Die normalen zwei Vollzeitklassen seien relativ groß gewesen, erklärt die Schulleiterin. Außerdem habe es aber auch noch zwei tätigkeitsbegleitende Klassen mit 18 Teilnehmern gegeben, mit denen die Zahl der Absolventen noch einmal wuchs. Ungewöhnlich war nicht zuletzt, dass in Premnitz auch noch sieben Fachschüler geprüft werden sollten, die ihre Ausbildung an einer Zweigstelle in Potsdam durchlaufen hatten. Die diesjährigen Absolventen sind die ersten, die nach den neuen Rahmenrichtlinien des Ministeriums ausgebildet wurden.

„So viele sehr gute Ergebnisse wie diesmal haben wir lange nicht gehabt“, teilt Kerstin Müller mit. Zweimal habe es bei den Fachschülern den Durchschnitt 1,0 und viermal 1,1 gegeben. Drei Sozialassistenten seien unter 1,6 geblieben. Von den 18, die jetzt abschließen, werden 13 in Premnitz bleiben und eine Fachschulausbildung beginnen. So weit es ihr bekannt sei, sagt Kerstin Müller, hätten alle Absolventen, die sich um eine Arbeitsstelle beworben haben, auch eine Jobzusage bekommen. Erzieherinnen und Erzieher, auch Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger seien auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Entsprechend fröhlich ist auch die Stimmung bei der Zeugnisübergabe gewesen.

Einzige Schule mit einem freien Träger im Westhavelland

Träger der Beruflichen Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz ist der Bezirksverband Potsdam der Arbeiterwohlfahrt (Awo).

Im Westhavelland ist sie somit die einzige Schule, die einen freien Träger hat.

Die Schule zog 2008 von Rathenow nach Premnitz um und gab sich 2013 den Namen „Sophie Scholl“.

Die Schulleitung hat die Gelegenheit genutzt, um Lehrerin Sabine Günther in den Ruhestand zu verabschieden, die fast 20 Jahre an der Schule tätig war. Sie habe kreative Tätigkeit unterrichtet, sagte Leiterin Kerstin Müller. Viele Absolventen hätten erst im Berufsleben gemerkt, wie wichtig das sei. Grob überschlagen, hätten mehr als 1000 junge Leute bei Sabine Günther etwas über Kreativität gelernt.

Von Bernd Geske

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