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Havelland Sozialstation zieht in neues Domizil
Lokales Havelland Sozialstation zieht in neues Domizil
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18:45 28.06.2016
Ursula Stieger (90) lebt in einer benachbarten Senioren-WG in der Mittelallee. Sie sah sich mit Betreuerin Stefanie Krippner (l.) und Monika Bringmann das neue Gebäude in der Hauptallee an. Quelle: Jens Wegener
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Wustermark

Bis zum Umzug der Wustermarker Sozialstation vom Rathaus in die Hauptallee sind noch ein paar Wochen Zeit. Der Möbelwagen soll am 19. August rollen. Trotzdem schaut Leiterin Monika Bringmann im neuen Gebäude schon jetzt immer mal vorbei: „Es ist die Vorfreude auf die neuen Räume für die Mitarbeiter der Sozialstation, aber auch auf die beiden Wohngemeinschaften, die in der unteren Etage eingerichtet werden.“

Derzeit sind Handwerker und Bauarbeiter mit letzten Arbeiten an dem leicht gelblich gehaltenen Gebäude in der Hauptallee 19 und 21 beschäftigt. Eigentümer und Investor ist Unternehmerin Silke Fiedrich aus Nauen, der bereits das Gebäude in der Mittelallee in Wustermark mit der 2015 eröffneten Senioren-WG gehört. „Weil die Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftswerk Pflege und Wohnen dort schon sehr gut klappt, haben wir auch bei dem zweiten Projekt in Wustermark diesen Partner gewählt“, sagt Ehemann Bernd Fiedrich.

Insgesamt ist das neue Gebäude in der Hauptallee dreigeteilt: In den unteren Etagen von Nummer 19 und 21 werden die beiden Senioren-Wohngemeinschaften einziehen, darüber um ersten Obergeschoss gibt es acht Wohnungen, in die ab Freitag die Mieter einziehen und im Dachgeschoss von Nummer 21 wird die Sozialstation untergebracht. „Die Mieter kommen aus Berlin, Köln und der Region Wustermark“, sagt Bernd Fiedrich. Gebaut wurde das privat finanzierte Gebäude ohne Fördermittel.

„Die guten Erfahrungen mit der ambulant betreuten Senioren-WG in der Mittelallee wollen wir jetzt hier nutzen“, erklärt Monika Bringmann. Acht Mitarbeiterinnen des 40-köpfigen Teams der Sozialstation sorgen sich ab Mitte August rund um die Uhr um die älteren Menschen, die zu acht beziehungsweise zu siebt in den WGs leben. Dabei werden die Bewohner so weit wie möglich in das tägliche Leben einbezogen. Sei es beim Essen vorbereiten, beim Abwaschen oder beim Spielen im Gemeinschaftsraum.“ Alle 15 Bewohner, die zwischen 75 und 90 Jahre alt sind und Pflegestufen haben, leben bisher in eigenen Wohnungen, können das aber nun nicht mehr. Zumal wenn die Angehörigen nicht mehr in der Lage sind, Hilfe zu leisten, so Bringmann.

Die Miete für die WG liegt zwischen 420 und 520 Euro. Dazu erhalten die Bewohner je nach Pflegestufe oder nach persönlichen Wünschen bestimmte Leistungen, die sie bezahlen müssen. Das Besondere an den Wohngemeinschaften erklärt Monika Bringmann: „Es gibt eine Haushaltsmanagerin. Die pflegt nicht, sondern kümmert sich vom Einkaufen, über Arztbesuche bis zu Frisörterminen um alles, was die Bewohner wünschen.“ Dafür zahlt jeder Bewohner monatlich zwischen 160 und 190 Euro Wirtschaftsgeld auf ein Konto, das ihm oder einem Angehörigen gehört und von dem die Lebenshaltungskosten bezahlt werden.

Von Jens Wegener

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