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Späte Ehre für Fotozirkel

Falkensee Späte Ehre für Fotozirkel

Der Elstaler Tobias Bank rettete die Negative eines Falkenseer Fotozirkels und zeigt die 30 Jahre alten Aufnahmen nun im Becher-Kulturhaus.

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Tobias Bank hat die Aufnahmen eines Schul-Fotozirkels gerettet.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. „Da war ein Schuster drin. Bis zum Schluss“ „Und eine Lotto-Annahmestelle.“ Lebhaft kommentierten die Besucher der neuen Ausstellung im Falkenseer Becher-Kulturhaus die gezeigten Fotos. Besagter Schuster hatte seinen Sitz in einem Pavillon, der stand einst an der Ecke, wo heute das Sanitätshaus Kniesche seinen Platz hat.

Die Aufnahme entstand Mitte der achtziger Jahre. Sie ist eine von mehreren, die der Sammler Tobias Bank unter dem Titel „Falkensee damals und heute“ im Kulturhaus zeigt. Zur Eröffnung am Donnerstagabend waren mehr als 50 Gäste gekommen. Bundestagsabgeordneter Harald Petzold begleitete die Eröffnung musikalisch, Petra Müller, Rektorin der Kant-Gesamtschule, hielt eine persönliche Eröffnungsrede unter dem Thema „Annäherung an Falkensee“. Die Akteure waren gut gewählt: Petzold war einst Lehrer an der Kantschule, Petra Müller leitet sie, Tobias Bank ging hier zur Schule. Denn ohne die Kantschule hätte es diese Fotoausstellung nicht gegeben. Als die nämlich vor Jahren saniert wurde, war zuvor viel aussortiert und weggeschmissen worden. Vor dem Müll rettete der geschichtlich interessierte Tobias Bank einen ganzen Haufen Fotonegative. Das Erbe des Fotozirkels, den es in den 80er-Jahren an der damaligen POS „Alexander Zawadzki“ gegeben hat. Dort wurde offensichtlich Falkenseer Gebäude und Straßenszenen im Bild festgehalten. Tobias Bank hat den alten Bildern aktuelle Aufnahmen gegenübergestellt. Die sind zwar etwas dunkel geraten, lassen aber doch aufschlussreiche Vergleiche zu. Was hat sich in den 30 Jahren geändert: Viele Fahrradfahrer gibt es immer noch, aber mehr und vor allem andere Autos sind unterwegs. Die Bahnhöfe haben sich stark verändert, wehmütig wurde am Donnerstag wieder einmal der Abriss des schönen Fachwerkbaus in Finkenkrug bedauert. Interessante Zeitdokumente sind auch die frühen Aufnahmen von der Kantschule, als diese in den 80er-Jahren gebaut wurde. Manchmal wechselte nur das Schild am Haus: Aus dem Eiscafé Bergmann wurde das Café Wenzel.

Termin Zu sehen bis 1. November.

Von Marlies Schnaibel

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