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Spandau: Discokugel und Trommel-Akrobatik

Eurovision Song Contest Spandau: Discokugel und Trommel-Akrobatik

Mit einer Live-Übertragung, schwedischen Percussion-Performances und den Breakdance-Weltmeistern Flying Steps wurde der Eurovision Song Contest in den Spandau Arcaden gefeiert.

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Die Gruppe ConRytmo zeigte waghalsige Trommel-Stunts.

Quelle: Laura Sander

Spandau. Im Takt wippend und watschelnd, klatscht der kleine Jan in die Hände. Die Bässe dröhnen aus den Boxen und bereiten dem Zweijährigen das größte Vergnügen. Die überdimensionale Discokugel, die sich auf dem Vorplatz der Spandau Arcaden dreht, glitzert im Sonnenlicht. „Seitdem die Kugel hier aufgebaut wurde, müssen wir jeden Tag herkommen und „Kugel gucken“. Ein Glück wohnen wir nicht allzu weit weg“, lacht Großvater Uwe Boelter, der von der Aktion fast so begeistert ist, wie sein Enkel. „Endlich ist hier mal etwas los.“

Ganz im Zeichen des Eurovision Song Contests (ESC) standen am Pfingstwochenende Attraktionen und Veranstaltungen in den Spandau Arcaden. Auf einem Foodmarket hatten Besucher die Gelegenheit, sich durch Spezialitäten aus den ESC-Teilnehmerländern zu probieren, auf dem Vorplatz heizte unter anderem DJ Disco Stu den Shoppern mit seiner Musik ein – und zwar in der größten beweglichen Discokugel der Welt. Die ist ein Entwurf der schwedischen Gruppe ConRytmo, die mit ihrer waghalsigen Drum-Show in drei Metern Höhe zum Stehenbleiben animierte. So manchem Kind lief das Eis nur so über die Hände, als die vier Schweden sich in waghalsigen Manövern nach vorne beugten und nur noch von einer dünnen Stahlkonstruktion getragen wurden. „Der Rhythmus ist total genial, da muss man einfach mittanzen“, sagte Zuschauerin Monika Breslow. „Der ESC ist für mich eine alljährliche Tradition, die ich unter keinen Umständen verpasse. Am liebsten schaue ich mir das Spektakel Zuhause mit Freunden an“, so die Spandauerin. Nicht so begeistert vom Song-Contest, aber umso beeindruckter von der glitzernden Riesenkugel zeigte sich Wilma Schmidt. „So eine hätte ich auch gerne bei mir Zuhause. Eine tolle Aktion mit viel Glitzer“, lachte die Reinickendorferin, die sogleich ein Foto von sich mit der Kugel schoss. „Die Discokugel kommt direkt aus dem diesjährigen ESC-Gastgeberland. Der nächste Stopp ist in Las Vegas – sie ist also in der ganzen Welt unterwegs“, so Viola Molzen, Marketingmanagerin der Spandau Arcaden. „Den Veranstaltungen waren wochenlange Vorbereitungen vorausgegangen. Jetzt sind wir einfach froh, dass alles so gut klappt und von den Leuten angenommen wird.“

Höhepunkt des ESC-Wochenendes war am Samstag die große Live-Übertragung mit mehreren hundert Zuschauern im Erdgeschoss der Einkaufspassage. Die vierfachen Breakdance Weltmeister Flying Steps legten eine heiße Sohle aufs Parkett, durch den Abend führte Moderator Patrice Bouedibela, den so mancher wohl noch vom Musiksender MTV kennt. Zwischen Live-Musik und weiteren Auftritten der schwedischen Percussion-Performance-Gruppe ConRytmo rückte die Stimmauszählung am Abend etwas in den Hintergrund. Wahrscheinlich ganz gut so, denn wie schon im letzten Jahr belegte Deutschland, vertreten durch die 17-jährige Jamie-Lee Kriewitz, im Ranking den letzten Platz.

Von Laura Sander

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