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Spanierinnen sorgen für europäisches Flair

Falkensee Spanierinnen sorgen für europäisches Flair

Voneinander lernen und profitieren - das ist eine der wesentlichen Ideen, die der Europäischen Union zugrunde liegen. Bürgermeister Heiko Müller empfing am Dienstag die Spanierinnen Sara Miliccia, Beatriz Moya und Cristina Rodriguez. Alle drei sind durch den Europäischen Freiwilligendienst nach Falkensee gekommen und wurden vom ASB unterstützt.

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Else Schmidt, Projektkoordinatorin der ASB-Familienakademie (hinten), mit Beatriz Moya (vorne links), Sara Miliccia (hinten links) und Cristina Rodriguez.

Quelle: Stadt Falkensee

Falkensee. Voneinander lernen und profitieren - das ist eine der wesentlichen Ideen, die der Europäischen Union zugrunde liegen. In Falkensee hat das am Dienstag im Kleinen schon gut funktioniert. Bürgermeister Heiko Müller empfing die Spanierinnen Sara Miliccia, Beatriz Moya und Cristina Rodriguez im Rathaus. Alle drei sind durch den Europäischen Freiwilligendienst nach Falkensee gekommen und wurden dabei vom ASB unterstützt. Auch Else Schmidt, Projekt-Koordinatorin beim ASB, war bei dem Gespräch zum Thema „Europa in der Kita und interkulturelle Erziehung“ dabei.

Schon seit elf Jahren arbeiten in der ASB-Kita „Tollhaus am Wald“ regelmäßig Helfer aus dem Europäischen Freiwilligendienst. Seit September 2015 ist Sara Miliccia aus Barcelona in der bilingualen Kita. Sie ist durch ihren deutschen Freund auf den Europäischen Freiwilligendienst in Deutschland gekommen. „Im Kindergarten spricht sie mit den Kindern Englisch“, erklärt Else Schmidt. Durch die Antworten der Kinder und ihren Aufenthalt hier lernt sie aber auch Deutsch. „Ich finde die Sprache ziemlich schwer, deswegen weiß ich noch nicht, ob ich nach dem Freiwilligendienst bleiben möchte“, ergänzt Sara Miliccia. Bürgermeister Heiko Müller ermutigt sie dazu, weiter zu lernen: „Das erste Jahr ist immer das schwerste. Danach wird es besser.“

Dass es in Falkensee viele Kooperationen zwischen Organisationen, Schulen und Sportvereinen ins Ausland gibt, findet er gut. „So haben wir als Falkenseer zwar keine offizielle Städtepartnerschaft, aber ganz viele verschiedene Partnerschaften in unterschiedliche Europäische Länder. Das funktioniert so sehr gut“, erzählt er. Heiko Müller gefällt auch, dass die Idee von Europa in der ASB-Kita schon an die Kleinsten vermittelt wird. „Ich hoffe, es hilft den Kindern dabei sich als Europäer zu fühlen“, sagt auch Beatriz Moya. Die Spanierin fühlt sich inzwischen in Falkensee heimisch. Sie hat sich nach ihrem Europäischen Freiwilligendienst in der ASB-Kita entschieden, noch zu bleiben. Wechselte erst in den Bundesfreiwilligendienst und macht nun sogar eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin. „Ich arbeite in der ASB Eltern-Kind-Gruppe Juno und im Mehrgenerationenhaus“, erklärt sie. Cristina Rodriguez ist noch nicht so lange in Deutschland. Sie arbeitet erst seit Mai in der ASB-Kita „Unter den Kiefern“. Bürgermeister Heiko Müller freut sich über den Aufenthalt der drei jungen Frauen in Falkensee. „Der Nationalismus, der in vielen Ländern wieder zunimmt bereitet mir Sorgen, daher finde ich es gut, Europa und den gegenseitigen Austausch zu fördern“, sagt er.

Von MAZonline

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