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Spannende Einblicke in die Zeitungswelt

MAZ-Schulreporter Spannende Einblicke in die Zeitungswelt

Zehn Klassen mit 518 Schülern aus dem Osthavelland beteiligen sich in diesem Jahr am MAZ-Schulreporter-Projekt. Vier Wochen lang lesen und analysieren die Schüler die Ausgaben der MAZ und erfahren alles rund um die Produktion einer Zeitung.

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Seit 10 Jahren gibt es das Projekt MAZ-Schulreporter.

Quelle: MAZ

Havelland. Warum bekommt man von der Zeitung schwarze Finger? Wie groß ist der Drucker auf dem sie gedruckt wird? Und vor allem: Wie wird eine Zeitung überhaupt gemacht? Mit diesen und anderen Fragen werden sich ab der nächsten Woche wieder viele Schülerinnen und Schüler im Osthavelland, im Rahmen des MAZ-Schulreporter-Projektes, auseinandersetzen. Zehn Schulen mit 23 Klassen und insgesamt 518 Schülern haben sich für die zehnte Auflage angemeldet.

Jeder Schüler bekommt sein eigenes MAZ-Exemplar

Über einen Zeitraum von vier Wochen werden die teilnehmenden Schulen jeden Morgen Klassensätze der aktuellen Ausgabe erhalten und mit den konkreten Zeitungstexten arbeiten. Die Schüler erfahren, wie Journalisten arbeiten, wie eine Zeitung aufgebaut ist und was man bei einer Recherche beachten muss. Sie lernen den Unterschied zwischen einer Nachricht, einem Kommentar und einer Reportage kennen und können eigene Texte verfassen. Darüber hinaus können die Schüler auch digital auf Entdeckungsreise gehen. Mit einem Zugang zum ePaper der MAZ können die Schülerinnen und Schüler auch in anderen Lokalausgaben der MAZ stöbern. Für die Lehrer gibt es viele Möglichkeiten, die MAZ in ihren Unterricht einzubinden. Ob ein Lesetagebuch im Deutschunterricht, eine Collage in Englisch oder eine Statistik in Mathe.

Exkursionen zu einzelnen Projektpartnern

Über die Arbeit im Unterricht hinaus, können die Schüler auch außerhalb des Klassenzimmers die Zeitungswelt kennenlernen. So haben die Schüler bei einer Besichtigung der MAZ-Druckerei in Potsdam die Möglichkeit, die Abläufe der Zeitungsproduktion kennenlernen und ein bisschen Druckereiluft zu schnuppern. Zudem werden auch Exkursionen zu einzelnen Projektpartnern angeboten. So öffnet unter anderem die Osthavelländische Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH (Owa) ihre Türen für die interessierten Schüler. Weitere Projektpartner sind Amazon, Laurent Reifen, Takeda und die Stadtwerke Hennigsdorf. In den kommenden Wochen wird die MAZ regelmäßig über die Erlebnisse und Erfahrungen der jungen Nachwuchsreporter berichten.

Lese- und Medienkompetenz vermitteln

Mit dem Schulreporter-Projekt unterstützt die MAZ Lehrer bei der praxisorientierten Vermittlung von Lese- und Medienkompetenz. Denn der kompetente Umgang mit Medien und Informationen sowie die Fähigkeiten, geschriebenen Text zu verstehen und selbst zu produzieren, sind Schlüsselqualifikationen in einer modernen Informationsgesellschaft. Umso wichtiger in Zeiten des Internets, wo jeder Informationen veröffentlichen kann.

Die Lust am Lesen entdecken

Zudem sollen die Schüler die Lust am Lesen entdecken, hofft das medienpädagogische Institut Promedia Maassen, das die Aktion pädagogisch begleitet. Denn die zuletzt veröffentlichten Ergebnisse der Pisa-Nachfolgestudie machten deutlich, dass es bei den Jüngsten in punkto Lesekompetenz und Leseförderung Nachholbedarf gibt. Auch dort setzt das MAZ-Schulreporter-Projekt an.

Von Danilo Hafer

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