Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland „Sparstrumpf“ der Havelstadt wird größer
Lokales Havelland „Sparstrumpf“ der Havelstadt wird größer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 05.08.2017
Im Lilienweg werden Grundstücke baureif gemacht. Quelle: Wolfgang Balzer
Anzeige
Ketzin/Havel

„Wir werden zum Ende des Jahres nicht wie vorgesehen rund 80 000 Euro aus der Rücklage der Stadt entnehmen, um den Haushalt ausgleichen zu können. Sondern es wird eine größere Summe der Rücklage zugefügt“, sagt Kämmerin Nicole Pydde. Von knapp 400 000 Euro ist die Rede. Damit würde der „Sparstrumpf“ der Kommune Ketzin von derzeit 1,2 auf 1,6 Millionen Euro wachsen.

Allerdings macht die Kämmerin noch ein Fragezeichen hinter die gute Bilanz per 30. Juni: „Alles hängt vom Verkauf der noch freien kommunalen Grundstücke im Lilienweg in Ketzin ab.“ Von den 17 Bauparzellen haben bereits acht einen neuen Eigentümer. „Aus diesen Verkäufen hat die Stadt bisher 85 000 Euro mehr eingenommen, als zu Jahresbeginn geplant“, so Pydde. Für die verbliebenen neun Parzellen läuft das Bieterverfahren der Stadt. Der Mindestpreis pro Quadratmeter für das erschlossene Grundstück liegt bei etwa 60 Euro.

Für die positive finanzielle Entwicklung der Stadt sieht die Kämmerin mehrere Ursachen. Mehr Geld erhält Ketzin vom Land, weil das allgemeine Steueraufkommen sich verbessert hat. „Dadurch erhöhen sich der gemeindliche Anteil an der Einkommenssteuer und der Umsatzsteuer, so dass unterm Strich knapp 70 000 Euro mehr als geplant vom Land in die Stadtkasse fließen werden“, erklärt Nicole Pydde. Auch die Schlüsselzuweisungen vom Land an die Stadt fallen um gut 80 000 Euro höher aus.

Knapp 19 000 Euro weniger als geplant Gewerbesteuerumlage muss die Kommune ans Land zahlen, weil die Gewerbesteuereinnahmen sinken. „Das Tief bei der Gewerbesteuer hält an“, so die Kämmerin. Erzielte Ketzin damit vor einigen Jahren noch Einnahmen von mehr als drei Millionen Euro pro Jahr , sind es jetzt etwa 1,1 Millionen Euro.

Mit einem leichten Plus gegenüber dem Haushaltsplan rechnet die Stadt in der Position Mieten und Pachten. Etwa 20 000 Euro werden zum Jahresende mehr eingenommen, weil die Mieten für kommunale Gebäude gestiegen sind und sich die Nutzungsentgelte für Erholungsgrundstücke in Ketzin erhöht haben.

Nicht zuletzt trägt auch die Fähre „Charlotte“ zu den schwarzen Zahlen bei. Die steigende Anzahl von Fahrgästen und Fahrzeugen bedeutet mehr Einnahmen, wobei das genaue Ergebnis erst am Jahresende feststeht. Sicher aber ist, dass die Kosten für erfolgte Revision des Schiffes niedriger waren als veranschlagt.

Von Jens Wegener

Einige Radwege im Bereich des Amtes Nennhausen werden immer wieder von Autofahrern benutzt, die dort eigentlich nicht fahren dürfen. Die Verwaltung hat jetzt festgelegt, dass unterschiedliche Sicherungsmaßnahmen erfolgen sollen, um den unerlaubten Verkehr von den Radwegen fernzuhalten. Unter anderem werden Poller aufgestellt.

27.04.2018

Die Insektenvielfalt in der Döberitzer Heide ist groß. Seltene und bedrohte Arten sind hier zu finden. Argus-Bläulinge, Warzenbeißer, Kreiselwespen, Schillerfalter, Hosenbienen, Dukatenfeuerfalter gehören dazu.

02.08.2017

Das erste Jahr des neuen Studiums Augenoptik/Optische Gerätetechnik, das die Technische Hochschule Brandenburg und die Landesaugenoptikerinnung in Rathenow auf die Beine gestellt haben, ist mit den Prüfungen zu Ende gegangen. Zu den Besten des ersten Jahrgangs gehört Nicole Näther aus Rathenow. Sie ist 34 Jahre und Mutter von zwei kleinen Kindern.

02.08.2017
Anzeige