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Spaß beim Apfelfest

Gemeinde Mühlenberge Spaß beim Apfelfest

Drei Dörfer vereinen sich im Zeichen des Apfels und feiern gemeinsam. Die Teilnehmer kamen aus Senzke, Haage und Wagenitz zu dem Fest auf einem abgeernteten Maisfeld.

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Spaß beim Strohballen-Rollwettbewerb. Die Roller aus Haage waren die Schnellsten..

Quelle: Astrid Wiebe

Senzke/Haage/Wagenitz. Der Apfel: knackig-frisch und rundum gut. Bei schönstem Herbstwetter kamen die Liebhaber der paradiesischen Frucht am Sonnabend voll auf ihre Kosten. Die Dörfer Haage, Senzke und Wagenitz hatten zum 2. Apfelfest geladen und ein fantasievolles Programm rund um das gesunde Obst auf die Beine gestellt.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad und mit Kind und Kegel pilgerten die meisten Dörfler am Nachmittag über die alte Verbindungsstraße zwischen Senzke und Haage zum Apfelfest. Der Platz, der sich auf einem abgeernteten Maisfeld befand, war tags zuvor von zahlreichen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr und des Gemeinderates Mühlenberge mit Ständen, einer kleinen Bühne und jede Menge Bänken und Tischen in eine Festmeile verwandelt worden.

„Schon allein die Organisation und die Vorbereitungen für den heutigen Tag waren eine echte Herausforderung. Aber es macht auch sehr viel Spaß sich dafür zu engagieren“, so der Ortsvorsteher von Haage Matthias Rehder. „Denn unsere Gemeinde Mühlenberge mit den drei Dörfern ist so eine Art Kunstprodukt. Deshalb sind solche Feste enorm wichtig. Damit die Menschen auch einmal zusammen feiern.“

Bei knusprigen Kartoffelpuffern, selbstgebackenen Kuchen, Kaffee, Bier und Apfelsaft saßen Jung und Alt zusammen und unterhielten sich angeregt über die Neuigkeiten im Dorf. Zahlreiche Besucher schlenderten an den Ständen entlang und konnten den Apfel in all seinen Formen probieren. Apfelmarmelade, getrocknete Apfelringe, Apfelpunsch und Apfelmus waren nur einige der Köstlichkeiten. Nicht fehlen durfte eine Saftpresse, mit der die Kinder mit Begeisterung und mit vollem Muskeleinsatz die Äpfel in leckeren Apfelsaft verwandelten.

Allerhand Kunstvolles - von kreativen Dorfbewohnern hergestellt - konnte ebenfalls eingekauft werden. Kuschelige Schaffelle, kleine Heimatgemälde, hübsch illustrierte Kinderbücher und selbstgenähte Taschen. Und auch das Kulinarische kam nicht zu kurz. Die legendären Knoblauch-Gurken aus der Gurken-Manufaktur von Werner Theel und die frischgeräucherten Forellen, die Horst Kutscher vom Angelverein „Fröhliche Rotfeder“ anboten, waren in Windeseile verzehrt.

Riesenspaß gab es, als es zum Heuballen-Rollen auf die Straße vor dem Festplatz ging. Die drei Dörfer schickten jeweils zwei Männer und eine Frau in den Wettbewerb, in dem es darum ging, einen fast 300 Kilogramm schweren Heuballen auf Zeit über eine festgelegte Distanz zu rollen. Angefeuert vom lautstarken Geschrei des Publikums am Streckenrand gaben die Mannschaften alles. Das Team aus Haage gewann mit klarem Vorsprung und ließ sich anschließend auf der Bühne feiern.

Von Astrid Wiebe

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