Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Speisesaal im Stadtforst bald doppelt so groß
Lokales Havelland Speisesaal im Stadtforst bald doppelt so groß
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:10 30.08.2016
Am und im Anbau, mit dem der Saal des Pflegezentrums Stadtforst vergrößert worden ist, finden jetzt die letzten Arbeiten statt. Quelle: Bernd Geske
Anzeige
Rathenow

Im Seniorenpflegezentrum Stadtforst Rathenow, das zum Wohn- und Pflegezentrum (WPZ) Havelland gehört, geht in diesen Tagen ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Die Erweiterung des Saales von bislang eher bescheidenen 65 Quadratmetern auf nunmehr 135 Quadratmeter wird am nächsten Montag offiziell abgeschlossen. „In unserer jährlichen Zufriedenheitsbefragung“, berichtet Leiterin Heike Streithorst, „haben sich unsere Bewohner, Angehörige und Betreuer eine größere Räumlichkeit gewünscht, um gemeinsam Feste, Feierlichkeiten und Veranstaltungen genießen zu können.“

Die Kapazität von 45 auf 90 Sitzplätze vergrößert

Der bestehende Saal hat nach außen hin einen 70 Quadratmeter großen Anbau erhalten, der durch seine Fensterfront wie ein Wintergarten wirkt. Außenjalousien dienen als Sonnen- und Wetterschutz, können aber auch bei den entsprechenden Gelegenheiten zur Verdunklung des Saales genutzt werden. Das Dach des Anbaus wird als Terrasse mit unterschiedlichen Gartensteingewächsen bepflanzt. Passten vorher in den Saal nur 45 bis 50 Personen hinein, werden es künftig bis zu 90 sein. „Das ist sehr gut für die täglichen beschäftigungstherapeutischen Maßnahmen mit unseren Bewohnern“, erklärt Heike Streithorst, „nun können viel mehr Menschen daran teilnehmen.“

Der vergrößerte Saal hat einen neuen Fußboden erhalten und ist auch sonst innen komplett neu gestaltet worden. Installiert wurden ein modernes Licht-, Heiz- und Mediensystem. Weil die vorhandene Küche mittlerweile 20 Jahre alt war, wird in den nächsten Tagen noch eine neue größere Küche eingebaut. Sie ist als Küchenstudio konzipiert worden, damit dort in Zukunft die Bewohner gemeinsam tätig sein können. Auch Angehörige können bei den entsprechenden Anlässen mit werkeln. Saal und Küche sind komplett behindertengerecht. Aufgestellt wird jetzt auch bald ein rundum neues Mobiliar, das sind unter anderem 90 Armlehnsessel und 28 Tische, die je nach Anlass zusammengestellt werden können.

Die Investition liegt insgesamt bei 255 000 Euro

Die baulichen Arbeiten werden rund 200 000 Euro kosten. Für das Küchenstudio und die Möbel sind 55 000 Euro vorgesehen. Bei einem Tag der offenen Tür am Donnerstag, dem 22. September, will das Seniorenpflegezentrum Stadtforst allen Interessierten seine Möglichkeiten und besonders natürlich den neuen Saal vorstellen. Von 14 bis 17 Uhr ist man an diesem Tag auf Besucher eingestellt.

„Wenn wir früher unsere Spargelessen veranstaltet haben, mussten wir wegen des kleinen Saals alle Teilnehmer immer in Gruppen trennen“, erzählt Heike Streithorst, „jetzt können wir alles in einer Veranstaltung bewältigen.“ Das sei viel schöner. Zu den täglichen Frühstücksrunden mit familiärem Charakter könnten nun alle interessierten Bewohner in den Saal geholt werden. Gemeinsame Koch- und Backtage im Küchenstudio seien geplant. Mit den neuen räumlichen Möglichkeiten soll die Angebotspalette von Unterhaltung, Beschäftigung, Festen und Veranstaltungen für die Bewohner deutlich erweitert werden. War der eher kleine Fernseher im Raume bislang für größere Zuschauerrunden kaum geeignet, soll mit einem großen Flachbildschirm künftig der ganze neue Saal erreicht werden können. Gemütliche Zusammenkünfte mit Filmen und Bildern aus Sport, Kultur, Kino, Reisewelt und Natur sind vorgesehen. Auch das Internet und das interne Netzwerk des WPZ können angezapft werden.

Nicht zuletzt eröffnet der vergrößerte Saal auch den Weiterbildungsveranstaltungen für die Mitarbeiter des Seniorenpflegezentrums neue Möglichkeiten. Gab es früher öfter räumliche Schwierigkeiten, können nun bei Bedarf alle Teilnehmer auf einmal zusammengeholt und informiert werden.

Von Bernd Geske

Angetrunkene Männer haben am Montag in Rathenow eine Mutter und ihren Sohn attackiert. Die Täter schlugen den Sohn (15) und raubten ihm das Handy. Da griff die Mutter zu einer zerschlagenen Bierflasche, um den Jungen zu verteidigen – die Schläger liefen davon.

30.08.2016
Havelland Baugebiet „Lange Enden“ in Schönwalde - Wohngebiet verzögert sich, weil es die Gemeinde nicht will

Ein Berliner Investor will das Wohngebiet „Lange Enden“ in Schönwalde-Dorf entwickeln. Im Internet preist er bereits das Leben im idyllischen Havelland an, Erschließung und Verkauf würden in Kürze beginnen. Doch es gibt einen Haken: Die Gemeinde Schönwalde-Glien will das Wohngebiet nicht. Zumindest nicht so, wie es jetzt vom Investor vorgeschlagen wurde.

29.08.2016

Ein Romandebüt im Alter von 50 Jahren abzuliefern, ist an sich schon etwas ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher sind aber die Umstände, die die Amerikanerin Nell Zink dazu brachten, ein Buch zu schreiben. Am 8. September stellt sie ihr viel gelobtes Werk „Der Mauerläufer“ in Rathenow vor.

31.08.2016
Anzeige